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Ausgabe Mai 2010
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NAPO kopflos – Risiko raus!
Der neue Napo-Film zur Präventionskampagne "Risiko raus!" befasst sich mit den Themen Ablenkung und Zeitdruck bei der Ladungssicherung und dem innerbetrieblichen Transport und Verkehr. Zu sehen sind dieser und drei weitere Filme direkt auf der Kampagnenstartseite www.risiko-raus.de - Klicken Sie dafür einfach auf den gewünschten Film in der rechten Spalte.
Den Download für Ihren PC (kompletter Film und Einzelszenen) finden Sie in der Rubrik Infomaterial unter www.risiko-raus.de
Informationen, Medien, Seminare der BG ETEM zur Kampagne: www.bgetem.de/risiko-raus
Gemacht sind die Napo-Filme für alle Altersstufen und Berufsgruppen. Sie eignen sich besonders zum leichten Einstieg für Berufsanfänger oder auch zur Vorbereitung von Schulungsmaßnahmen. Da nur über Bilder, Symbole, Geräusche und Musik kommuniziert wird, sind diese Filme ohne Worte und international, also auch für Beschäftigte z. B. mit nur geringen Deutschkenntnissen, einfach zu verstehen. NAPO hat schon viele Preise gewonnen. Weitere Napo-Filme finden Sie unter: www.dguv.de/inhalt/medien/dguv_filme/index.jsp
Schichtarbeit - leben gegen die innere Uhr
Schichtarbeit stellt eine besondere körperliche und seelische Belastung dar; mit einigen Maßnahmen kann man die höhere Beanspruchung mildern:
- Für einen erholsamen Schlaf ist es wichtig, dass der Schlafraum dunkel, ruhig und angenehm kühl ist.
- Tipps zur Ernährung: Hauptmahlzeit kurz vor der Nachtschicht; nach Mitternacht eine leichte, warme Mahlzeit einnehmen; später noch eine kleine, leichte Mahlzeit zur Überbrückung des frühmorgendlichen Tiefs; danach bis zum Schlafen besser nichts mehr essen. Viel Wasser trinken.
- Freizeit mit Freunden erleben: Damit Schichtarbeiter aktiv am sozialen Leben teilnehmen können, müssen sie ihre Zeit sehr gut planen.
- Tageslicht wirkt aktivierend – auf dem Heimweg Sonnenlicht nach Möglichkeit vermeiden (z. B. durch Sonnenbrille); nach dem Schlaf wirkt ein Aufenthalt im Freien belebend und aufmunternd.
Weitere Tipps für Schichtarbeiter und Hinweise für Arbeitgeber finden Sie online unter Presse/Aktuelles, Thema des Monats: Mai.
Arbeitssicherheit in der Orthopädie-Schuhtechnik
Die Orthopädie-Schuhtechnik ist ein auf die Gesundheit der Kunden ausgerichtetes Handwerk. Auch der Gesundheit derer, die dort arbeiten, sollte eine hohe Bedeutung beigemessen werden. Doch nicht immer lässt sich einfach feststellen, welche Schutzmaßnahmen dafür getroffen werden müssen. Die vollständig überarbeitete Broschüre „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in der Orthopädie-Schuhtechnik“ bietet eine gute Grundlage für eine Gefährdungsbeurteilung in diesem Handwerk. Sie befasst sich eingehend mit der Organisation des Arbeitsschutzes, mit ergonomischen Aspekten am Arbeitsplatz, mit dem Einsatz von Gefahrstoffen, dem richtigen Umgang mit Werkzeugen, Maschinen und Geräten und der sicherheitstechnischen und betriebsärztlichen Betreuung.
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www.bgetem.de/medien, Bereich "Hilfsmittel/Kontrolle" , E-Mail versand@bgetem.de, Telefon 0221 3778-1020, Telefax 0221 3778-1021. Bestellnummer: S 031, Preis: 2,80 Euro für Mitgliedsbetriebe der BG Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (andere Besteller zahlen 5,60 Euro zzgl. Versandkostenpauschale).
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Sturzfrei durch den Tag - Gefahren erkennen und entschärfen
Den Stuhl mal schnell als Leiter benutzen, ein Kabel achtlos auf den Boden legen … nur zu oft passieren Stürze, weil eine Gefahrensituation völlig unterschätzt wurde. Steuern Sie dagegen, kommen Sie sturzfrei durch den Tag, z. B. mit diesen Tipps:
- Benutzen Sie Tritte und Leitern für den Aufstieg; Stühle oder gar Drehstühle sind keine Aufstiegshilfen.
- Klappen Sie die Leiter vollständig auf; überprüfen Sie die Standfestigkeit vor der Nutzung.
- Auf dem Boden liegende Kabel wegräumen oder sichern - z. B. mit einer Kabelschiene.
Mehr Tipps gibt das Infoplakat „Stürze“ (IP 01/2010).
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www.bgetem.de/medien, Bereich "Plakate und Aushänge", E-Mail versand@bgetem.de, Telefon 0221 3778-1020, Telefax 0221 3778-1021. Bestellnummer: IP 01/2010, Preis: kostenlos für Mitgliedsbetriebe der BG ETEM (andere Besteller zahlen 2,50 Euro zzgl. Versandkostenpauschale).
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Ergonomie an Montagearbeitsplätzen
Vom regelmäßigen Wechseln zwischen Sitzen und Stehen über die ausreichende Bewegungsfreiheit bis hin zur richtigen Arbeits- und Arbeitsflächenhöhe - oftmals lassen sich bereits mit einfachen Maßnahmen Belastungen an Montagearbeitsplätzen reduzieren. Der neue Tipp „Ergonomische Gestaltung von Montagearbeitsplätzen“ (T 003) hilft Ihnen dabei; er bietet Hinweise zur Planung und Nutzung der Arbeitsplätze und zur Arbeitsorganisation. Literaturhinweise zur vertiefenden Information ergänzen die 12-seitige Broschüre.
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www.bgetem.de/medien, Bereich "Tipps“, E-Mail versand@bgetem.de, Telefon 0221 3778-1020, Telefax 0221 3778-1021. Bestellnummer.: T 003, Preis: kostenlos für Mitgliedsbetriebe der BG Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (andere Besteller zahlen 1,50 Euro zzgl. Versandkostenpauschale).
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Risiko raus! So wird die Ladung sicher verstaut
Risiko raus! So wird die Ladung sicher verstaut Plötzlich muss man stark bremsen und alles, was nicht fest verstaut ist, fliegt durchs Auto. Vermeiden Sie Verletzungen durch ungesichertes Gepäck; sichern Sie die Ladung hinreichend:
- Im PKW den Kofferraum zum Transport nutzen. Die Fracht dort so weit wie möglich nach vorne laden. Um der Rücksitzbank mehr Widerstandskraft zu geben, sollte man - besonders bei schweren Gegenständen - die Dreipunktgurte schließen. Bei Kombis empfiehlt sich ein Gepäcknetz oder Trenngitter zum Fahrgastraum.
- Durch Anti-Rutsch-Matten im Kofferraum oder auf einer Ladefläche lässt sich die Reibung stark vergrößern, um gerade bei flachen Gegenständen das Verrutschen oder Kippen zu vermeiden.
- Gegenstände müssen gestapelt werden, (z.B. Umzugskisten)? Schwerere Teile immer zu unterst, leichtere zu oberst laden.
- Verzurren der Ladung: Beim sogenannten Niederzurren werden Zurrketten oder Zurrgurte über die Ladung gelegt, mit den Zurrpunkten des Fahrzeugs verbunden und mit Spannern oder Ratschen gestrafft. So werden durch Druck die Reibungskräfte erhöht, die Ladung wird in ihrer Lage stabilisiert. Beim Direktzurren wird die Ladung unmittelbar durch diagonal, horizontal oder schräg angeordnete Zurrmittel mit dem Fahrzeug verbunden. Diese Maßnahme ist die effektivste; allerdings müssen dafür am Fahrzeug und an der Fracht die Befestigungsmöglichkeiten vorhanden sein.
Sie möchten Risiken vermeiden? Tipps, Medien und Seminare der BG ETEM zum sicheren Fahren und Transportieren finden Sie unter www.bgetem.de/risiko-raus
Aktuell: Vom 17. bis 19. Juni 2010 finden in Dortmund in und um die Westfalenhalle 2 die Aktionstage der Präventionskampagne "Risiko raus!" statt. Informationen zu den Aktionstagen: www.risiko-raus.de/webcom/show_article.php/_c-1049/_nr-3546/_lkm-1777/i.html
Löschen von Gasbränden
Welche vorbeugenden Maßnahmen helfen, Gasbrände zu vermeiden? Was ist beim abwehrenden Brandschutz zu beachten? Welche Anforderungen muss die persönliche Schutzausrüstung beim Arbeiten an Gasleitungen zur Flammenhemmung erfüllen? Diese Fragen beantwortet der neue Tipp „Löschen von Gasbränden“ in Kürze. Ebenfalls im Überblick: Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Verbrennungen.
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www.bgetem.de/medien, Bereich "Tipps“, E-Mail versand@bgetem.de, Telefon 0221 3778-1020, Telefax 0221 3778-1021. Bestellnummer: T 027, Preis: kostenlos für Mitgliedsbetriebe der BG ETEM (andere Besteller zahlen 1,50 Euro zzgl. Versandkostenpauschale).
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Neu aufgelegt: Sicherheit in Schrift, Bild und Ton
Sie möchten sich über Publikationen zur Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz informieren? Nutzen Sie das aktuelle BG ETEM-Medienverzeichnis mit seiner Übersicht über Broschüren, Filme, Multimedia-Anwendungen, Plakate, Testbogen, Checklisten u. v. m. Sie finden die Medien in Rubriken aufgelistet, in denen sie auch online unter www.bgetem.de/medien angeboten werden. Zusätzlich hilft ein Stichwortverzeichnis bei der thematischen Suche. Sie können das Medienverzeichnis unter www.bgetem.de/medien herunterladen.Gesund bleiben beim Nähen
Wie lassen sich einseitige Belastungen an Näharbeitsplätzen vermeiden? Ergonomische Verbesserungen lassen sich oft mit wenigen Maßnahmen erreichen. Der Tipp „Gesund bleiben beim Nähen“ geht u. a. ein auf die Themen: Arbeitsstuhl und Sitzhaltung, Fußpedal und Beinfreiraum, richtige Arbeitshöhe, Armauflagen.
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www.bgetem.de/medien, Bereich "Tipps“, E-Mail versand@bgetem.de, Telefon 0221 3778-1020, Telefax 0221 3778-1021. Bestellnummer: T 013, Preis: kostenlos für Mitgliedsbetriebe der BG ETEM (andere Besteller zahlen 1,50 Euro zzgl. Versandkostenpauschale).
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Ausdrücke und ihre Bedeutung: Unterweisung
Als Unterweisung wird im didaktischen Sinn eine kurze Einheit zum Erwerb von Kenntnissen und Fertigkeiten bezeichnet. Dabei wird die „Weisung“ als verbindliche Aufforderung verstanden, das erlernte Wissen auch tatsächlich anzuwenden. Wie lange diese Wissensvermittlung dauert, hängt u. a. davon ab, wie komplex der zu vermittelnde Sachverhalt und die Verständnisprüfung sind.
Nach dem Arbeitsschutzgesetz hat der Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass der Arbeitnehmer durch seine Arbeit gesundheitlich nicht geschädigt wird. Eine optimale Lösung dieser Aufgabe besteht darin, Gefahren, die z. B. beim Benutzen von handgeführten Elektrowerkzeugen durch Lärm entstehen, von vornherein zu beseitigen - etwa durch technische Maßnahmen. Das ist aber beispielsweise auf Baustellen nicht möglich. Damit der Mitarbeiter dennoch körperlich unbeschadet seine Arbeit verrichten kann, muss er Gehörschutz tragen. Das Tragen von Gehörschutz durchzusetzen, ist die Pflicht des Arbeitgebers. Hierzu nutzt er Unterweisungen. Die Verantwortung für die Unterweisung liegt damit beim Arbeitgeber; in größeren Unternehmen überträgt dieser die Aufgabe in der Regel jedoch auf seine Führungskräfte.
Eine gute Unterweisung sollte möglichst effizient und nachhaltig sein. Nachhaltig lernt ein Mensch, wenn seine Gefühls- und Gedankenwelt anregend angesprochen wird. Wirkungsvolle Redner begeistern ihre Zuhörer für ein Thema, wodurch eine positive Lernsituation geschaffen und eine Verhaltensänderung bewirkt wird. Zu diesem Zweck nutzen sie unter anderem Beispiele und Vergleiche.
Eine Unterweisung muss beispielsweise bei Neueinstellung, vor Arbeitsaufnahme und bei geänderten Arbeitsabläufen durchgeführt werden. Mindeststandard ist die jährliche (regelmäßige) Unterweisung, die das gesetzliche Regelwerk (Arbeitsschutzgesetz § 9) und das konkretisierende berufsgenossenschaftliche Regelwerk (UVV BGV A1 § 4) fordern. Darüber hinaus sollen Unterweisungen aus besonderen Anlässen wie Versetzung, Veränderungen im Aufgabenbereich, Einführung neuer Arbeitsmittel sowie nach Unfällen oder Beinahe-Unfällen durchgeführt werden. Weitere Erläuterungen zur BG, ihren Leistungen und Aufgaben: www.bgetem.de/ueber_uns/wu_a-z.html.
