PCB-Skandal in Dortmund: Umfassende und schnelle Hilfe durch die Berufsgenossenschaften
Beschäftigte des Unternehmens Envio weisen nach Untersuchungen des Gesundheitsamtes Dortmund erhöhte PCB-Werte in ihrem Blut auf. Betroffen sind auch Beschäftigte benachbarter Unternehmen.
Für die medizinische Betreuung und ggf. finanzielle Entschädigung der betroffenen Beschäftigten sind die Berufsgenossenschaften zuständig.
Die Berufsgenossenschaften (BG) werden allen betroffenen Beschäftigten schnellstmöglich und umfassend helfen. Dazu richten sie in Abstimmung mit dem Landesgewerbearzt ein spezielles medizinisches Betreuungsangebot für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Es zielt darauf ab, den Gesundheitszustand der Betroffenen langfristig zu beobachten und etwaige Erkrankungen so früh wie möglich zu erkennen.
Diese dauerhafte Betreuungs- und Untersuchungsmöglichkeit wird am Institut für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Kraus angeboten.
Die Berufsgenossenschaften bitten alle betroffenen Beschäftigten sich zu melden, damit sie in das Betreuungsprogramm aufgenommen werden können. Auch ehemalige Beschäftigte sowie Leiharbeiternehmer sollen sich melden. Die Federführung für alle Berufsgenossenschaften hat die BG Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse. Die Adresse lautet:
Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse
Bezirksverwaltung Köln
Gustav-Heinemann-Ufer 120
50968 Köln
Telefon 0221 3778 -5002 / -5100 / -5120.
E-Mail bv.koeln@bgetem.de
Pressekontakt:
Christian Sprotte
Telefon 0175 260 73 90
E-Mail sprotte.christian@bgetem.de
