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Arbeitsschutz-Management-Systeme (AMS)

Prävention kann nur mit systematischen Ansätzen erfolgreich sein. Arbeitsschutz-Managementsysteme haben sich hierbei als probates Mittel etabliert, die Anforderungen der Prävention und der betrieblichen Notwendigkeiten im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit wirksam in die Praxis umzusetzen. Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse fördert konkrete Projekte von Mitgliedsunternehmen zur Einführung von Arbeitsschutz-Managementsystemen und begleitet im Einzelfall die Entwicklung, die Einführung, die Umsetzung sowie Überprüfung der Wirkungsweise und Weiterentwicklung solcher Managementsysteme. Auf dieser Seite finden Sie einige Beispiele erfolgreicher Zertifizierungen.

AMS-Zertifikate

AMS bei der Dithmarscher Kältetechnik

AMS bei der Dithmarscher Kältetechnik

v. l. Rainer Gertz (AMS-Beauftragter), Klaus Oelrichs (Geschäftsführer), Kai Radvan (zukünftiger AMS-Beauftragter), Frank Jordan (Auditleiter der BG ETEM)

Die Dithmarscher Kältetechnik ist ein seit mehr als 50 Jahren in Marne ansässiger, mittelständischer Handwerksbetrieb. Zunächst befasste sich der Betrieb hauptsächlich mit dem Bau und dem Service von Kälteanlagen. Schon bald wurde das Tätigkeitsfeld schrittweise ausgeweitet und umfasst jetzt die Projektierung, Bau sowie Service von Isolierhallen im Lebensmittelbereich, Prozesskühlanlagen in der Industrie, Klima- und Lüftungsanlagen im Komfort- und Industriebereich, Steuerungsanlagen, Gewerbeküchen sowie Schank- und Wärmepumpenanlagen.

Im April 2016 wurde das im Jahr 2013 erstmals zertifizierte Arbeitsschutzmanagementsystem durch die BG ETEM erneut erfolgreich zertifiziert.

AMS bei der Hanse Baustrom Systeme GmbH

AMS bei der Hanse Baustrom Systeme GmbH

Geschäftsführer Andreas Schramm (links im Bild) freut sich über das durch den Auditleiter Frank Jordan überreichte AMS-Zertifikat.

Die Hanse Baustrom Systeme GmbH plant, errichtet und betreut Stromversorgungseinrichtungen für Baustellen und Veranstaltungen. Außerdem werden Netzkabelmontagearbeiten im 0,4kV- und 10kV- Netz sowie Haus- und Bauanschlüsse durchgeführt. Auch die Durchführung von Reinigungs- und Überholungsarbeiten gehört zum Leistungsangebot.

Das Unternehmen mit Sitz in Hamburg beschäftigt ca.  40 Mitarbeiter. Eines der Unternehmensziele für das Jahr 2016 war die Zertifizierung des neu eingeführten Arbeitsschutzmanagementsystems. Im April konnte dieses Ziel erfolgreich abgehakt werden.

AMS bei der Bachmann Monitoring GmbH

AMS bei der Bachmann Monitoring GmbH

v.l. Vera Widermanski (AMS-Beauftragte) und Dr. Steffen Biehl (Geschäftsführer)

Das seit 15 Jahren am Technologiestandort Jena/Rudolstadt ansässige Unternehmen entwickelt und vertreibt online Messsysteme und systemische Lösungen für die weltweite, zustandsorientierte Instandhaltung von dezentralen Anlagen, wie Windenergieanlagen (WEA) und Schiffen. In einem umfassenden Servicekonzept erhöhen diese hersteller- und typunabhängigen Condition Monitoring Systeme die Investitionssicherheit der WEA deutlich. Das Unternehmen überwacht aktuell mehr als 3500 WEA weltweit. Die Erkenntnis, dass nur ein systematischer Ansatz auf Dauer erfolgreichen Arbeits- und Gesundheitsschutz sichern kann, führten zur Einführung eines AMS. Im April 2016 wurde das Unternehmen erfolgreich zertifiziert.

Rezertifizierung E. Klein Elektroanlagen

Rezertifizierung E. Klein Elektroanlagen

Von links nach rechts: Lars Thielmann (Meister), Claudio Wendt (BG ETEM), Holger Groos (Meister/AMS-Beauftragter), Michael Greis (Geschäftsführer)

Das Unternehmen ist ein regionaler und überregionaler Dienstleister im Bereich der Gebäude-, EDV-, Transformator- und Industrieanlagentechnik. Gegründet 1976 konnte die Firma durch Qualität, Flexibilität und kreative Lösungen Kunden überzeugen. Schulungen und Weiterbildungen dienen nicht nur der fachlichen Qualifikation sondern haben auch zum Ziel, einen hohen Stand im Bereich des Arbeits- und Gesundheitsschutzes zu erreichen.

Durch die ständige Qualifikation der Mitarbeiter konnte die Anzahl der Arbeitsunfälle auf ein Minimum reduziert werden.

Rezertifizierung der Vattenfall Europe Generation AG

Rezertifizierung der Vattenfall Europe Generation AG

Begehung der Werkstatt im Rahmen des Audits. Übrigens: In der Werkstatt besteht keine Helmtragepflicht.

"TÜV und ASU für drei Jahre", bezeichnete der betriebliche AMS-Beauftragte Ralf Reinhardt, analog zur Hauptuntersuchung beim PKW, die wiederholt erfolgreiche Rezertifizierung des Arbeitsschutzmanagementsystems für den großen Energieerzeuger in der Lausitz und im Leipziger Revier "Vattenfall Europe Generation AG" durch die BG ETEM.

Er sagte aber auch ganz klar, dass damit absolut keine Ruhe für den Arbeits- und Gesundheitsschutz der Beschäftigten herrscht, sondern: "Die eigentliche Arbeit wird zwischen den Audits erledigt." Bestehende Abläufe müssen konsequent und ehrlich umgesetzt, aber auch regelmäßig auf den Prüfstand gestellt werden.

Durch solch eine kontinuierliche Arbeit konnten Zahl und Schwere von Arbeitsunfällen soweit gesenkt werden, dass die BG ETEM dem Unternehmen einen stattlichen Beitragsnachlass gewähren kann. Das dreitägige Audit bewies vom Engagement des Vorstandes bis hin zum Blick in den Gefahrstoffschrank der Werkstatt (Foto), dass der Arbeits- und Gesundheitsschutz in diesem Vattenfall-Betrieb gelebt wird. Ziel des Unternehmens ist die "Vision Zero", auch weiterhin durch eine gezielte Prävention Schäden von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abzuwenden.

Auf dem Foto von links: Klaus Jürgen Flamm, Leiter Instandhaltungsdurchführung, Hans-Peter Bänder, Reinhard Binder - Auditoren der BG, Michael Gutjahr, Meister Instandhaltung). Übrigens: In der Werkstatt besteht keine Helmtragepflicht.