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Themen von A - Z

Prävention mit systematischen Ansätzen
Arbeitsschutz-Managementsysteme haben sich als probates Mittel etabliert, die Anforderungen der Prävention und der betrieblichen Notwendigkeiten im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit wirksam in die Praxis umzusetzen.
Anmeldung / AMS-Zertifikate

Aufgaben der Betriebsärzte
Die Betriebsärzte haben die Aufgabe, den Arbeitgeber beim Arbeitsschutz und bei der Unfallverhütung in allen Fragen des Gesundheitsschutzes zu unterstützen.
Arbeitsmedizinische Vorsorge
Arbeitsmedizinische Vorsorge dient der persönlichen Aufklärung und Beratung der Beschäftigten über die Wechselwirkungen zwischen ihrer Arbeit und ihrer Gesundheit.
Epilepsie
Beurteilung der beruflichen Möglichkeiten von Personen mit Epilepsie
Medien zu Betriebsarzt
Die BG ETEM bietet zu diesem Thema die nachfolgenden Medien an.
Psychische Folgen nach einem Arbeitsunfall
Unternehmen können verschiedene Maßnahmen ergreifen, um psychische Störungen nach Arbeitsunfällen zu vermeiden, die BG ETEM unterstützt die Betriebe dabei.

Betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung
Informationen und Hilfen zur DGUV Vorschrift 2
Regelbetreuung für Betriebe mit bis zu 10 Beschäftigten
Die Grundbetreuung umfasst die Erstellung bzw. Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung mit Unterstützung durch eine Fachkraft für Arbeitssicherheit und/oder einen Betriebsarzt. Die dabei ermittelteten Maßnahmen zum Arbeitsschutz sind umzusetzen. Für die Wiederholung der Grundbetreuung gibt es Fristen, die von den Gefährdungen im Betrieb abhängen.
Regelbetreuung für Betriebe mit mehr als 10 Beschäftigten
Die Gesamtbetreuung setzt sich aus der Grundbetreuung und der betriebsspezifischen Betreuung zusammen. Für die Grundbetreuung gelten feste Einsatzzeitensummen für Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit. Die Aufgaben und Leistungen sowie den zeitlichen Umfang der betriebsspezifischen Betreuung muss der Unternehmer dagegen selbst ermitteln und festlegen. Dabei muss er sich vom Betriebsarzt und von der Fachkraft für Arbeitssicherheit beraten lassen. Der Betriebsrat hat bei diesem Verfahren ein Recht auf Mitwirkung. Die vereinbarten Ergebnisse müssen schriftlich dokumentiert werden.
Unternehmermodell
Das Unternehmermodell ist eine Form der betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung für Betriebe mit bis zu 50 Beschäftigten, bei der der Unternehmer selbst einen Teil der Aufgaben übernimmt.
Betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung
Jedes Unternehmen, das Arbetnehmer beschäftigt, muss eine sicherheitstechnische und betriebsärztliche Betreuung sicherstellen.
Medien zur Betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung

Brand- und Explosionsschutz
Explosionen führen in Betrieben immer wieder zu schweren Schadensereignissen und fordern Menschenleben. In Betrieben der BG ETEM werden Stoffe eingesetzt, die mit der Umgebungsluft eine explosionsfähige Atmosphäre bilden können. Typische Beispiele sind Lösemittel und brennbare Stäube.
Bildung explosionsfähiger Atmosphäre
Die Bildung einer explosionsfähigen Atmosphäre durch Dämpfe einer brennbaren Flüssigkeit wird verhindert, wenn die Verarbeitungstemperatur der Flüssigkeit unter ihrem unteren Explosionspunkt (UEP) liegt.
Zoneneinteilung bei Tätigkeiten mit brennbaren Flüssigkeiten
In den entsprechenden Räumen müssen explosionsgefährdete Bereiche durch den Betreiber oder die Betreiberin festgelegt werden.
Zulässige Betriebsmittel in Zonen gefährlicher explosionsfähiger Atmosphäre
In Arbeitsbereichen und Betriebsstätten, in denen ständig oder zeitweise Explosionsgefahren vorliegen (z. B. Zone 2, 1 oder 0 bei Explosionsgefahren durch Gase und Dämpfe bzw. Zone 22, 21 oder 20 bei Explosionsgefahren durch Stäube), lassen sich Explosionen nur durch das Vermeiden von Zündfunken verhindern.
Regelwerk
Fachveröffentlichungen
Handlungshilfen

Werkzeuge, Geräte und Maschinen auf Baustellen
Die Arbeit auf Baustellen ist geprägt von Tätigkeiten mit hohem Unfallrisiko. Die Elektrofachkraft benötigt nicht nur Wissen auf dem Gebiet der Elektrotechnik zur sicheren Ausführung und Durchführung der Arbeiten. Kenntnisse auf dem Gebiet der Ladungssicherung, Absicherung der Arbeitsstelle im Straßenverkehr, der Umgang mit Leitern und Gerüsten sowie der Hubarbeitsbühne sind zwingend erforderlich.
Reparaturplätze und Prüfplätze in Werkstätten
Viele Elektroinstallationsbetriebe verfügen über eine mehr oder weniger große Werkstatt. Worauf ist zu achten?

Wirkungen des elektrischen Stroms auf den menschlichen Körper, Stromunfall
Bei einer unfallbedingten Einwirkung des Stromes auf den Körper werden die verschiedenen Gewebe, je nach elektrischem Widerstand, unterschiedlich geschädigt.
Sicherheitshinweise
Elektromobilität
Die Elektrifizierung des Straßenverkehrs nimmt immer mehr an Bedeutung zu – nicht zuletzt durch die Entscheidung der Bundesregierung, Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität zu machen.
Medien zu Elektrische Gefährdungen
Die BG ETEM bietet zu diesem Thema die nachfolgenden Medien an.

Organisation in der Elektrotechnik
In der Elektrotechnik werden Personen je nach Kompetenz mit unterschiedlichen Zuständigkeits- und Verantwortungsbereichen definiert: Anlagenbetreiber, Anlagenverantwortlicher, Arbeitsverantwortlicher, Elektrofachkraft, Verantwortliche Elektrofachkraft und Elektrotechnisch unterwiesene Person. Elektrotechnische Arbeiten dürfen nur durch Elektrofachkräfte oder unter deren Leitung und Aufsicht ausgeführt werden.
Arbeiten an elektrischen Anlagen
Für elektrotechnische und nichtelektrotechnische Arbeiten werden verschiedene Verfahren im Regelwerk beschrieben: Arbeiten im spannungsfreien Zustand, Arbeiten in der Nähe unter Spannung stehender Teile, Arbeiten unter Spannung
Prüfung elektrischer Betriebsmittel
Elektrische Betriebsmittel müssen regelmäßig geprüft werden, damit man mit ihnen sicher arbeiten kann. Der Begriff Betriebsmittel schließt Arbeitsmittel nach BetrSichV ein.
Organisatorische Voraussetzungen für sicheres Arbeiten
Die Grundlage für ein sicheres Arbeiten muss bereits vor Beginn der Arbeit festgelegt werden. Um ein Höchstmaß an Sicherheit zu erreichen, bedarf es einer sinnvollen Planung und Koordination der Arbeiten. Hierzu gehört die Erstellung der Gefährdungsbeurteilung.
Häufig gestellte Fragen: Elektrotechnische Arbeiten

Wozu dient Ergonomie?
Der Begriff Ergonomie kombiniert zwei Wörter der griechischen Sprache: „Ergon“, die Arbeit und „Nomos“, das Gesetz. Damit kann Ergonomie wörtlich als die Lehre von der Gesetzmäßigkeit menschlicher Arbeit übersetzt werden.
Belastung und Beanspruchung
Jede Arbeit bedeutet, dass der Mensch Belastungen aufgrund der Arbeitsbedingungen ausgesetzt ist, die von außen auf ihn einwirken.
Körperliche Beanspruchungen
Jede berufliche Tätigkeit verlangt dem Menschen bestimmte Körperhaltungen, Bewegungen und Kräfte ab. Dies führt im Körper zu einer Beanspruchung von beispielsweise Muskulatur, Sehnen, Bändern, Knochen, Gelenken, Bandscheiben, Stoffwechsel und Herz-Kreislaufsystem. Sind diese Beanspruchungen in Intensität oder Dauer zu hoch, entstehen gesundheitliche Beeinträchtigungen und Schäden.
Psychische Belastungen
Jeder Mensch wird an seinem Arbeitsplatz nicht nur körperlich, sondern auch psychisch belastet. Grundsätzlich ist eine psychische Belastung weder negativ noch positiv.
Sitzen und Stehen
Ständiges Sitzen oder lang andauerndes Stehen ist ungesund. Während das Stehen an vielen gewerblichen Arbeitsplätzen überwiegt, ist an immer mehr Arbeitsplätzen das Sitzen vor dem Bildschirm als Arbeitshaltung anzutreffen.
Heben und Tragen
Zwei Arten manueller Handhabung von Lasten sind besonders ungünstig: Leichte bis mittelschwere Lasten müssen fortlaufend und in hoher Taktfrequenz bewegt werden, z. B. Versandarbeiten. Schwere Lasten müssen gelegentlich gehandhabt werden, z. B. bei Wartungs- und Montagearbeiten an Maschinen.
Bildschirmarbeit
Ergonomische Bildschirmarbeit ist nur möglich, wenn Stuhl, Tisch und Bildschirm individuell richtig eingestellt sind.
Arbeitsumgebung
Beleuchtung, Lärm, Vibrationen, Klima
Medien zur Ergonomie
Die BG ETEM bietet zu diesem Thema die nachfolgenden Medien an.

Erste Hilfe organisieren
Ereignet sich ein Unfall, ist eine schnelle und fachgerechte Erste Hilfe für den Verletzten unter Umständen überlebenswichtig. Daher muss jeder Unternehmer in seinem Betrieb die erste Hilfe organisieren.
Ersthelfer, Aus- und Fortbildung
Bei 2 bis 20 anwesenden Beschäftigten muss mindestens ein qualifizierter Ersthelfer zur Verfügung stehen. Bei mehr als 20 Beschäftigten sind im Verwaltungsbereich mindestens 5% der Mitarbeiter zum Ersthelfer auszubilden, in Produktionsbereichen sind mindestens 10% der Mitarbeiter auszubilden.
Erste-Hilfe-Material
Erste-Hilfe-Material ist jederzeit schnell erreichbar und leicht zugänglich in geeigneten Behältnissen bereitzuhalten.
Erste-Hilfe-Leistung aufzeichnen
Jede Erste-Hilfe-Maßnahme muss dokumentiert werden. Diese Dokumentation ist fünf Jahre aufzubewahren
Durchgangsarzt
Nach einem Unfall muss der Verletzte in jedem Fall zu einem Durchgangsarzt, der über die weitere Behandlung entscheidet.
Maßnahmen der Ersten Hilfe bei einem Stromunfall
Die richtige Hilfe in den ersten Minuten, bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, kann für die Schwere der Unfallfolgen oder sogar für das Überleben entscheidend sein.
Medien zur Ersten Hilfe
Die BG ETEM bietet zu diesem Thema die nachfolgenden Medien an.

Stoffe und Gemische
Informationen zu ausgewählten Stoffen und Gemischen
Standardisierte Verfahren zur Gefährdungsbeurteilung
Hilfen für Gefährdungsbeurteilungen zu ausgewählten Tätigkeiten und Arbeitsbereichen
Gefahrstoffe
Gefahrstoffe werden in verschiedensten Arbeitsbereichen bzw. bei Tätigkeiten eingesetzt oder sie entstehen verfahrensbedingt. Typische Beispiele sind Kühlschmierstoffe, Kleber, Harze, Lösemittel, Lacke und Farben sowie Stäube. Erste Hinweise darauf, dass es sich dabei um Gefahrstoffe handelt, welche gefährlichen Eigenschaften diese besitzen, welche Gefahren auftreten können und welche Schutzmaßnahmen erforderlich sind, erhält der Anwender aus der Kennzeichnung auf dem Gebinde sowie den Angaben aus dem Sicherheitsdatenblatt.
Regelwerk
Gefahrstoffe - Medien
Die BG ETEM bietet zu diesem Thema u.a. die nachfolgenden Medien an.
Zentrale Expositionsdatenbank
Bei Gefährdung durch Tätigkeiten mit krebserzeugenden und keimzellmutagenen Gefahrstoffen der Kategorien 1A und 1B hat der Unternehmer nach § 14 Abs. 3 Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) die Verpflichtung zur Führung eines aktualisierten Verzeichnisses exponierter Beschäftigter mit Angaben zur Höhe und Dauer der Exposition. Dieses Verzeichnis muss 40 Jahre nach Ende der Exposition aufbewahrt werden.

Auswirkungen von Lärm auf den Menschen
Die Wahrnehmung von Schallwellen löst bei uns nicht immer die gleiche Empfindung aus: Empfinden wir sie als störend oder belästigend, dann bezeichnen wir sie als Lärm. Musik dagegen besteht aus angenehm empfundenen Schallwellen. Unabhängig von einer als angenehm oder unangenehm empfundenen Wahrnehmung gefährden Schallwellen ab einer gewissen Lautstärke das menschliche Gehör.
Lärm - Gefährdungen beurteilen
Sind Mitarbeiter über einen längeren Zeitraum einer hohen Lärmbelastung ausgesetzt, kann das Gehör dauerhaft geschädigt werden. Diese Gefahr wird häufig unterschätzt. Wie gefährlich Lärm ist, bemerken viele erst, wenn es zu spät ist und eine Lärmschwerhörigkeit festgestellt wird. Lärmschwerhörigkeit ist auch in unserer Branche noch immer eine der am häufigsten angezeigten Berufskrankheiten – und nicht heilbar.
Technische Maßnahmen gegen Lärm
Bei der Bekämpfung von Lärm stehen technische Maßnahmen an erster Stelle. Am günstigsten ist es, den Schall an der Entstehungsstelle an seiner Ausbreitung durch konstruktive Maßnahmen zu hindern. Lärmminderungsmaßnahmen sind an der lautesten Stelle besonders wichtig.
Organisatorische Maßnahmen
Wenn es nicht möglich ist, die Schallabstrahlung und -ausbreitung (Schallemission) zu begrenzen, muss man versuchen, die Schalleinwirkung (Schallimmission) zu verringern. Organisatorische Maßnahmen können ergriffen werden, um die schädlichen Auswirkungen des vorhandenen Lärms zu begrenzen.
Persönlicher Schallschutz / Gehörschutz auswählen
Persönlicher Schallschutz (Gehörschutz) wird eingesetzt, um eine schädigende Wirkung von Lärm auf das Gehör des Menschen zu vermeiden.
Medien zu Lärm
Die BG ETEM bietet zu diesem Thema die nachfolgenden Medien an.
Regelwerk zu Lärm
Die BG ETEM bietet zu diesem Thema die nachfolgenden Medien an.

Absauganlagen
Technische Luftbefeuchtung
In unserem Informationsportal finden Sie umfassende Informationen zur technischen Luftbefeuchtung: Von den Grundlagen über Planung und Errichtung bis hin zu Betrieb und Instandhaltung.
Regelwerk

Ältere Maschinen / Gebrauchtmaschinen
Die neue Betriebssicherheitsverordnung unterscheidet bei den sicherheitstechnischen Mindestanforderungen nicht zwischen alten und neuen Maschinen, d.h. es gelten einheitliche Anforderungen für alle Maschinen, Anlagen und Arbeitsmittel.
Neue Maschinen in Betrieb nehmen
Werden neue Maschinen in Betrieb genommen, müssen diese den sicherheitstechnischen Mindestanforderungen der EG-Maschinenrichtlinie (in Deutschland umgesetzt durch die "Maschinenverordnung" zum Produktsicherheitsgesetz) entsprechen (vgl. dazu § 5 Abs. 1 der Betriebssicherheitsverordnung).
Betriebsanweisung erstellen
Bevor Beschäftigte Arbeitsmittel erstmalig verwenden, muss eine schriftliche Betriebsanweisung für die Verwendung eines Arbeitsmittels zur Verfügung gestellt werden.
Regelmäßige Prüfungen
Durch regelmäßige Prüfungen werden Defekte oder Manipulationen der Sicherheitseinrichtungen frühzeitig erkannt und können beseitigt werden, bevor es zu einer Störung oder einem Unfall kommt. Bewährt hat sich ein Prüfplan für jede Maschine, der alle erforderlichen Prüfungen berücksichtigt.
Störungsbeseitigung
Für die Beseitigung von Störungen muss die Maschine immer stillgesetzt werden. Bei Entstörungsarbeiten von geringem zeitlichem Umfang reicht es meist aus, die Maschine durch Öffnen einer elektrisch verriegelten Schutzhaube oder Betätigung des Not-Aus-Tasters stillzusetzen.
Umbauten an Maschinen
Soll eine Maschine verändert bzw. sollen zusätzliche Baugruppen nachgerüstet werden, wird gegebenenfalls auch die Sicherheit der Maschine verändert. In dem Fall kann die Konformitätserklärung des Herstellers ihre Gültigkeit verlieren.
Medien zu Maschinen und Anlagen
Die BG ETEM bietet zu diesem Thema u.a. die nachfolgenden Medien an.

Arbeitsschutz organisieren
Fast alle Vorschriften im Arbeitsschutz richten sich an den Unternehmer. Doch auch im kleinen Betrieb kann er nicht alles allein erledigen.
Verantwortung in der Unfallverhütung
Im Arbeitsschutz trägt die Unternehmensleitung in erster Linie die Verantwortung für die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten. So steht es im Arbeitsschutzgesetz.
Sicherheitsbeauftragte
Sicherheitsbeauftragte unterstützen den Unternehmer vor Ort bei der Durchführung des Arbeitsschutzes. Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten brauchen mindestens einen Sicherheitsbeauftragten.
Fremdfirmen beauftragen
Aufträge an eine Fremdfirma vergibt der Unternehmer in der Regel mit einem Werkvertrag. Er als Auftraggeber gibt ein Arbeitsziel (Erstellung des Werkes) vor, der Fremdbetrieb als Auftragnehmer organisiert alle Maßnahmen und Handlungen so, dass dieses Ziel entsprechend dem Vertragsinhalt erfüllt wird.
Medien zur Organisation des Arbeitsschutzes
Die BG ETEM bietet zu diesem Thema die nachfolgenden Medien an.

Psychische Belastung und Beanspruchung
Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Menschen und Organisationen hängt in enger Weise damit zusammen, wie gut es gelingt, die psychische Belastung der Beschäftigten gesundheitsgerecht zu gestalten.
Gemeinsam zu gesunden Arbeitsbedingungen: Beurteilung psychischer Belastung
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen. Sie sind aufgefordert, psychische Gefährdungen, die zum Beispiel aus hoher Arbeitsintensität, fehlender sozialer Unterstützung am Arbeitsplatz oder Dauer, Lage und Verteilung der Arbeitszeit resultieren, zu ermitteln und erforderliche Maßnahmen abzuleiten.
Mobbing
Mobbing bedeutet, dass jemand am Arbeitsplatz systematisch und über einen längeren Zeitraum schikaniert, drangsaliert, benachteiligt und ausgegrenzt wird.
Burnout
Burnout bezeichnet einen Zustand berufsbezogener Erschöpfung, der durch chronische Überlastung, Stress und Entfremdung entstehen kann.
Sucht
In der Arbeitswelt sind die Beschäftigten aller gesellschaftlichen Schichten mit einer Vielzahl von Suchtkrankheiten konfrontiert. Abhängige schädigen nicht nur die eigene Gesundheit, sondern stellen wegen des erhöhten Unfallrisikos eine Gefährdung für alle dar.
Stress
Stress gehört zu den Belastungen, denen Beschäftigte in den letzten Jahren zunehmend ausgesetzt sind.
Trauma/Gewalt
Traumatische Ereignisse - das sind verstörende Ausnahmen von den normalen Geschehnissen des Alltags. Sie passieren selten, sind aber hoch belastend und folgenschwer. Wir denken nicht gern daran, dass schwere Unfälle, Gewalttaten, Angst und Entsetzen in unser Leben und gar in unsere betrieblichen Abläufe einbrechen können. Aber noch schlimmer ist es, im Ernstfall unvorbereitet, hilflos und planlos dazustehen.
Arbeitszeitgestaltung
Mit dem technischen und sozialen Wandel in der Arbeitswelt verändern sich auch die Anforderungen an die Arbeitszeitgestaltung. Neue Arbeitszeitmodelle werden vielfach und vielfältig in ihren Auswirkungen diskutiert. Damit verbinden sich meist hohe Erwartungen: wirtschaftliche oder beschäftigungswirksame Aspekte, gesundheitliche Aspekte oder eine bessere Vereinbarkeit mit Freizeit und Familie. Sichtweisen und Interessen der Betrachter sind dabei unterschiedlich. Diese verschiedenen Positionen müssen jedoch nicht unvereinbar sein.
Psychisch auffällige oder erkrankte Mitarbeiter
Ist das Verhalten eines Mitarbeiters nur eine vorübergehende Laune oder ein ernstzunehmendes Warnsignal? Sind seine ständigen Streitereien böser Wille, Mangel an Selbstbeherrschung oder eine Erkrankung? Handelt es sich bei der deutlich nachlassenden Leistung um eine Verweigerung oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Kann eine Erkrankung der Grund für den Rückzug des bislang im Team eingebundenen Mitarbeiters sein?
Medien zu Psychische Belastung und Beanspruchung
Die BG ETEM bietet zu diesem Thema die nachfolgenden Medien an.

Innenraumarbeitsplätze - Vorgehensempfehlung für die Ermittlungen zum Arbeitsumfeld - Innenraumreport
Der vorliegende Report enthält eine auf die Praxis zugeschnittene, gestuft modulare Ermittlungs- und Beurteilungsstrategie zur Behandlung von Fällen mit Innenraumproblemen. Die Vorgehensweise berücksichtigt alle wesentlichen Faktoren, die nach dem heutigen Stand der Kenntnis als Ursache für Innenraumprobleme in Erwägung zu ziehen sind.

Warum muss geprüft werden
Die Sicherheit eines Arbeitsmittels muss nach der Betriebssicherheitsverordnung über die gesamte Lebensdauer gewährleistet sein. Von wesentlicher Bedeutung für den sicheren Betrieb eines Arbeitsmittels sind somit regelmäßige Prüfungen, um sicherheitswidrige Zustände rechtzeitig erkennen zu können.
Was muss geprüft werden?
Wann muss geprüft werden?
Wie muss geprüft werden?
Je nach Art des Arbeitsmittels sind verschiedene Prüfungen durchzuführen.
Wer führt die Prüfung durch?
Regelmäßige Prüfungen erfolgen nach § 10 BetrSichV durch eine „befähigte Person“.
Aufzeichnung der Prüfergebnisse
Die Ergebnisse der Prüfungen sind mindestens bis zur nächsten Prüfung aufzubewahren.
Sonderfall: Überwachungsbedürftige Anlagen
Einige Anlagen müssen durch eine zugelassen Überwachungsstelle geprüft werden.
Regelmäßige Prüfungen
Die Sicherheit eines Arbeitsmittels muss nach der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) über die gesamte Lebensdauer gewährleistet sein. Von wesentlicher Bedeutung für den sicheren Be- trieb eines Arbeitsmittels sind somit regelmäßige Prüfungen, um sicherheitswidrige Zustände rechtzeitig erkennen zu können.

Messungen ionisierender Strahlung
Verschiedene Messungen des Fachgebiets Strahlenschutz dienen zur Ermittlung der Exposition durch ionisierende Strahlung. Es können Ortsdosisleistungsmessungen, Aktivitätsmessungen, Aktivitätskonzentrationsmessungen und Kontaminationsmessungen durchgeführt werden.
Nachgehende Untersuchungen beruflich strahlenexponierter Personen
Ein Schwerpunkt im Fachgebiet Strahlenschutz ist die Durchführung nachgehender Untersuchungen beruflich strahlenexponierter Personen der Kategorie A.
Strahlenschutz – ärztliche Untersuchungen für beruflich strahlenexponierte Personen
Röntgengeräte, Störstrahler oder radioaktive Stoffe – damit arbeiten viele Beschäftigte in Deutschland. Bei etwa 350.000 von ihnen wird die Strahlenmenge (Dosis) durch amtliche Messgeräte (Dosimeter) erfasst. Übersteigt diese Strahlenmenge einen gewissen Wert, gilt der Beschäftigte als beruflich strahlenexponierte Person. Dann sind ärztliche Untersuchungen erforderlich.
Ausbildung Strahlenschutzbeauftragte
Gegen die beim Umgang mit radioaktiven Stoffen und beim Betrieb von Röntgengeräten bestehenden Gefährdungen muss der Unternehmer Schutzmaßnahmen ergreifen. Hierbei soll er vom Strahlenschutzbeauftragten unterstützt werden.
Medien zu ionisierender Strahlung
Die BG ETEM bietet zu diesem Thema die nachfolgenden Medien an.
Medien des Instituts für Strahlenschutz
Das Institut für Strahlenschutz bietet die nachfolgenden Medien an.
Fachveröffentlichungen zur ionisierenden und optischen Strahlung

Inkohärente optische Strahlung
Inkohärente optische Strahlung ist optische Strahlung aus künstlichen Quellen, die im Unterschied zu Laserstrahlung ohne feste Phasenbeziehung der elektromagnetischen Wellen ist.
Laserstrahlung
Laser werden heute in fast allen Industriebereichen zum Messen und zur Materialbearbeitung eingesetzt. Beim Schutz vor Laserstrahlung ist viel zu beachten. Neben der OStrV ist die Unfallverhütungsvorschrift BGV B2 "Laserstrahlung" weiterhin zu beachten, in der die Betreiber von Lasereinrichtungen die wichtigsten Hinweise für den Betrieb von Lasereinrichtungen finden
Sonnenstrahlung
Sonnenstrahlung besteht aus einem weiten elektromagnetischen Spektrum. Neben der sichtbaren Strahlung und der Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung) gehört auch die UV-Strahlung dazu.
Medien zu Optischer Strahlung
Die BG ETEM bietet zu diesem Thema die nachfolgenden Medien an.

Betreungsmodell für Betriebe bis 50 Beschäftigte
Das Unternehmermodell ist eine Form der betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung für Betriebe mit bis zu 50 Beschäftigten, bei der der Unternehmer selbst einen Teil der Aufgaben übernimmt
Weitere Informationen, Seminare und Medien zum Unternehmermodell

Unterweisung
Unterweisungen sind wichtige Bausteine im zeitgemäßen Arbeitsschutz: In persönlichen Gesprächen zwischen Vorgesetzten, Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sollen Verhaltensweisen, die für den Arbeitsschutz von Bedeutung sind, diskutiert und vermittelt werden.
Medien zur Unterweisung
Die BG ETEM bietet zu diesem Thema die nachfolgenden Medien an.

Sicherheitstrainings und Seminare
Prävention zu Sicherheit und Gesundheit beginnt nicht erst am Arbeitsplatz. Bereits auf dem Weg zur Arbeit bewegen sich nahezu alle Beschäftigten im öffentlichen Verkehrsraum. Für Berufskraftfahrer ist das Fahrzeug dann auch gleich der Arbeitsplatz und für viele ständiges Arbeitsmittel, um ihre Tätigkeit an verschiedenen Orten wahrzunehmen. Die BG ETEM sowie der Deutsche Verkehrssicherheitsrats (DVR) sind daher in der Prävention von Unfällen bei der Verkehrsteilnahme aktiv.
Gefährdungsbeurteilung im Verkehr: GUROM
Ein Großteil der tödlichen und schweren Unfälle im Arbeitskontext ereignet sich noch immer im Straßenverkehr. Daher sind Unternehmen – aber auch jede und jeder Einzelne – aufgefordert, Gefährdungen der Verkehrssicherheit aufzudecken und durch sinnvolle Maßnahmen zu minimieren.
Betriebliche Verkehrssicherheitsarbeit
Die BG ETEM unterstützt betriebliche Verkehrssicherheitsaktionen durch Bereitstellung oder Bezuschussung verschiedener Aktionsmedien.
Risiko-Check: Wer klug entscheidet, gewinnt
UK/BG/DVR-Schwerpunktaktion 2016: Das Erkennen und Bewerten von Risiken verläuft von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Nicht jede Gefahrensituation im Straßenverkehr lässt sich vermeiden - doch jeder Verkehrsteilnehmer hat großen Einfluss auf die Höhe seines Risikos. Mit der diesjährigen Schwerpunktaktion möchten Unfallkassen, Berufsgenossenschaften und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) für ein stärkeres Risikobewusstsein sensibilisieren und Lösungsansätze für das verantwortungsvolle Bewältigen von gefährlichen Verkehrssituationen anbieten. "Risiko-Check" hinterfragt dazu typische Verhaltensweisen und gibt Raum für Entscheidungen.
Zielgruppen
Vorschriften und Regelwerk
DGUV Informationen
Medien zur Verkehrssicherheit
Die BG ETEM bietet zu diesem Thema die nachfolgenden Medien an.
Verkehrssicherheit
Mehr als 17.000 Wege- und Dienstwegeunfälle verzeichnete die BG ETEM im Jahr 2014, davon endeten 34 tödlich und mehrere hundert mit schweren und bleibenden Schäden für den Betroffenen.