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Arbeiten an elektrischen Anlagen

Für elektrotechnische und nichtelektrotechnische Arbeiten werden verschiedene Verfahren im Regelwerk beschrieben: Arbeiten im spannungsfreien Zustand, Arbeiten in der Nähe unter Spannung stehender Teile, Arbeiten unter Spannung.

Beim Arbeiten an elektrischen Anlagen werden drei Arbeitsmethoden unterschieden (DIN VDE 0105-100):

Die Unternehmensleitung legt gemäß den auszuführenden Arbeiten und gemäß der DGUV Vorschrift 3 die Arbeitsmethode und die zu treffenden Schutzmaßnahmen fest. Hierbei stellt die Arbeitsmethode "Arbeiten im spannungsfreien Zustand" bei korrekter Umsetzung der "fünf Sicherheitsregeln" die geringste elektrische Gefährdung für die Mitarbeiter dar.

Wenn die Anforderungen der Arbeitsmethoden "Arbeiten im spannungsfreien Zustand" oder "Arbeiten in der Nähe unter Spannung stehender Teile" nicht vollständig erfüllt werden können, können die Festlegungen für das "Arbeiten unter Spannung" unter Berücksichtigung der "zulässigen Abweichungen“ (DGUV Vorschrift 3 § 8) zur Anwendung kommen, die besondere Schutzmaßnahmen und besondere Qualifikationen der ausführenden Beschäftigten beinhaltet.

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