Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Körperliche Beanspruchungen

Jede berufliche Tätigkeit verlangt dem Menschen bestimmte Körperhaltungen, Bewegungen und Kräfte ab. Dies führt im Körper zu einer Beanspruchung von beispielsweise Muskulatur, Sehnen, Bändern, Knochen, Gelenken, Bandscheiben, Stoffwechsel und Herz-Kreislaufsystem. Sind diese Beanspruchungen in Intensität oder Dauer zu hoch, entstehen gesundheitliche Beeinträchtigungen und Schäden.



In den Branchen der BG ETEM sind beispielsweise folgende Tätigkeiten mit dem Risiko einer körperlichen Fehlbeanspruchung verbunden:

  • Heben und Tragen schwerer Lasten, z.B. bei der Einrichtung, Wartung und Reinigung von Maschinen
  • Kombination von häufigem Bücken, Rumpfdrehung und Haltearbeit, z.B. beim Einlegen, Umsetzen und Absetzen von Ausgangsmaterialien, Zwischen- und Endprodukten
  • Zwangshaltungen und Bewegungen unter räumlicher Enge, z.B. bei der Montage oder bei der Maschinenwartung
  • Sich ständig wiederholende monotone Tätigkeiten mit hoher Frequenz, z.B. Kleinteilmontage in Fertigungslinien oder umfangreiche Dateneingabe am Computer
  • Lang andauerndes statisches Sitzen oder Stehen, z.B. durch Büro- und Computerarbeit oder bei der Überwachung und Steuerung von Maschinen

 

Ausführliche Informationen:
Broschüre "Ergonomie" (MB 008), Kapitel 1 "Der Mensch"

Diesen Beitrag teilen
Diesen Beitrag teilen