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Sitzen und Stehen

Ständiges Sitzen oder lang andauerndes Stehen ist ungesund. Während das Stehen an vielen gewerblichen Arbeitsplätzen überwiegt, ist an immer mehr Arbeitsplätzen das Sitzen vor dem Bildschirm als Arbeitshaltung anzutreffen.

Allgemein führt jede Körperhaltung, wenn sie über längere Zeit eingenommen werden muss, zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Das Konzept der Dynamik hilft, das Risiko gesundheitlicher Beeinträchtigungen zu minimieren: Es muss an jedem Arbeitsplatz möglich sein, die Körperhaltung zeitweise zu wechseln.

Dies bedeutet im Einzelnen:

  • Wer ständig sitzt, sollte während des Sitzens verschiedene Sitzhaltungen einnehmen sowie öfters einmal aufstehen und sich bewegen, z.B. bei Büroarbeit durch den Weg zum Drucker oder durch kurze Bewegungspausen. Es ist ideal, wenn der Tisch die Möglichkeit des Arbeitens sowohl im Sitzen als auch im Stehen bietet.
  • Muss ständig an einer Stelle im Stehen gearbeitet werden, so sollte öfter durch kurze Gehbewegungen abgewechselt werden. Man spricht von Steh-Geh-Arbeitsplätzen und richtet gewisse Elemente des Arbeitsplatzes so aus, dass immer wieder einmal kurze Wegstrecken zu laufen sind. Dämpfende Bodenmatten und ebenso besonders dämpfende Schuhsohlen stellen bei harten Böden eine Entlastung für die Gelenke und einen Komfortgewinn dar. Ideal ist, wenn bei Steharbeitsplätzen Kurzpausen möglich sind. Eine Sitzgelegenheit in der Nähe sollte zur Entlastung bereitstehen

Längeres Stehen oder Sitzen sollte durch Aufgabenwechsel vermieden werden.

Sitzen und  Stehen

Wechselnde, dynamische Bewegungs- und Haltungsabläufe
über den Tag verteilt sind ideal.

 

Ausführliche Informationen:
Broschüre "Ergonomie" (MB 008), Kapitel 2 "Arbeitsplatz und Arbeitsmittel"

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