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Schritt 7: Dokumentieren und Fortschreiben

Eine angemessene Dokumentation dient als Basis für die Nachvollziehbarkeit, Transparenz und Kommunikation des Arbeitsschutzes im Betrieb. Darüber hinaus bietet sie dem Unternehmer Rechtssicherheit.

Die Dokumentation zum Arbeitsschutz muss beinhalten (§6 ArbSchG):

  • Das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung
  • Die Maßnahmen des Arbeitsschutzes
  • Das Ergebnis der Überprüfung (Wirksamkeitskontrolle der Maßnahmen)
  • Unfälle im Betrieb, bei denen ein Beschäftigter getötet oder so verletzt wird, dass er stirbt oder für mehr als drei Tage völlig oder teilweise arbeits- oder dienstunfähig wird. Zweckmäßig ist, alle Unfälle und Verletzungen zu erfassen, um Schwerpunkte von Gefährdungen zu erkennen.

Darüber hinaus fordern spezielle Regelungen differenzierte Dokumente, z. B. macht die TRGS 400 Vorgaben für die Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen.

Zur Form der Dokumentation macht das Arbeitsschutzgesetz keine Angaben. Wie er seiner Dokumentationspflicht nachkommt bleibt dem Unternehmer überlassen.

Zur Dokumentation beitragen können:

  • Arbeitsbereichsanalysen nach der Gefahrstoffverordnung
  • Messprotokolle (Gefahrstoffe, Lärm)
  • Betriebsanweisungen für Gefahrstoffe und Maschinen
  • Arbeitsanweisungen
  • der Sicherheitsbericht nach der Störfallverordnung
  • das Explosionsschutzdokument nach der Betriebssicherheitsverordnung
  • Nachweise über die Durchführung von Prüfungen durch befähigte Personen oder zugelassene Überwachungsstellen
  • Berichte über Betriebsbesichtigungen durch Technische Aufsichtsbeamte oder Beamte der staatlichen Arbeitsschutzverwaltung etc.

Letztlich dient die Dokumentation dem Arbeitgeber zum Nachweis, seiner Verpflichtung hinsichtlich des Arbeitsschutzes nachgekommen zu sein.

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