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Betriebliche Verkehrssicherheitsarbeit

Die BG ETEM unterstützt betriebliche Verkehrssicherheitsaktionen durch Bereitstellung oder Bezuschussung verschiedener Aktionsmedien.

Im Vergleich zur jährlichen Zahl der Arbeitsunfälle nimmt die Bedeutung der Wege- und Dienstwegeunfälle im Straßenver­kehr stetig zu. Insbesondere bei schweren und sehr schweren Unfällen mit bleibenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen und entsprechenden Rentenfolgen steigt der Anteil der Straßenverkehrsunfälle. Unfälle im Straßenverkehr sind in der Regel die schwereren, häufig tödlichen mit besonders hohen menschlichem Leid bzw. Kosten verbundenen Unfälle. Die Entschädigungsleistungen der BG ETEM für Verkehrsunfälle belaufen sich inzwischen auf jährlich fast 190 Millionen Euro. Es ist deshalb notwendig, das Thema Verkehrssicherheitsarbeit im Rahmen der betrieblichen Präventionsarbeit fest zu etablieren.

Initiative ergreifen
Suchen Sie Verbündete und machen Sie den ersten Schritt. In Absprache mit dem verantwortlichen Vorgesetzten sollte über Art und Umfang der Maßnahmen zur betrieblichen Verkehrssicherheitsarbeit entschieden werden. Die Palette der Angebote und Programme ist groß: Sie reicht vom Aufhängen von Plakaten, Verteilen von Broschüren, der Vorführung von Filmen mit anschließender Diskussion über Seminare für verschiedene Zielgruppen bis hin zu Fahrsicherheitstrainings für fast alle Fahrzeugarten.

In der Praxis hat sich gezeigt, dass auch die von vielen Betrieben durchgeführten "Tage der Arbeitssicherheit" günstige Ansatzpunkte für die Verankerung der betrieblichen Verkehrssicherheitsarbeit sein können.

BG ETEM und ihre Partner bieten Unterstützung
Seit vielen Jahren arbeiten die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) intensiv zusammen. Beide Akteure bieten den Betrieben zahlreiche Medien und Programme für die Verkehrssicherheitsarbeit an. Weiterhin führt die BG ETEM fahrpraktische Sicherheitsprogramme für Pkw- und Motorradfahrer durch. Zielgruppenspezifische Seminare und Trainings (z. B. für Auszubildende) gehören ebenfalls zum Angebot.

Bei Fragen im Zusammenhang mit der betrieblichen Verkehrssicherheitsarbeit können Sie sich an die folgenden Ansprechpartner wenden:

  • Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR), Auguststr. 29, 53228 Bonn, Telefon 0228 40001-0, www.dvr.de,
    Der DVR kann von der Bereitstellung von Informationen bis hin zur Entsendung von Referenten ganz konkret die betriebliche Arbeit unterstützen.
  • Der für Ihren Betrieb zuständige Technische Aufsichtsbeamte (TAB) kann ebenso gezielt unterstützen. Er kennt den Betrieb und stimmt mit Ihnen geeignete Aktionen ab. Sollte der TAB nicht bekannt sein, kann er unter dem Webcode 11981123 ermittelt werden (PZ-Suche).
  • Für weitere Fragen steht Ihnen gern auch das Fachgebiet "Mechanische und Physikalische Gefährdungen" der Präventionsabteilung der BG ETEM zur Verfügung: Ina Papen, Telefon 0221 3778-6217, papen.ina@bgetem.de 

Aktionen zum Thema Verkehrssicherheit
Bei den meisten Verkehrsunfällen ist das Verhalten des Fahrers als Unfallursache ausschlaggebend. Durch technische Maßnahmen lassen sich derartige Unfälle nicht vermeiden. Eine schrittweise und stetige Verbesserung des Sicherheitsbewusstseins hingegen, z. B. durch regelmäßige Sensibilisierung bzw. Unterweisung, könnte Abhilfe schaffen.

Bewährt haben sich betriebliche Veranstaltungen wie Arbeitssicherheitstage. Diese bieten die Möglichkeit, das Thema Arbeitssicherheit/Verkehrssicherheit in einer anderen Form anzusprechen. Mitmachaktionen ermöglichen es z.B. die Unfallgefahren zu simulieren und real werden zu lassen. Gleichzeitig kann die Bewältigung gefährlicher Situationen gefahrlos geübt werden. Unter www.aktionsmedien-bgetem.de finden Sie eine Liste mit Betreibern von Fahrsimulatoren, Gurtschlitten etc.

Informationen über die Aktionsmedien der BG ETEM
Die BG ETEM unterstützt betriebliche Verkehrssicherheitsaktionen durch Bereitstellung oder Bezuschussung verschiedener Aktionsmedien. Informieren Sie sich unter www.aktionsmedien-bgetem.de über die Konditionen bzw. freien Termine.

Natürlich kann man auch über die hier angebotenen Module hinaus Aktionen initiieren, indem man z. B. ein Quiz mit Verkehrsfragen erstellt, einen Fahrradparcours aufbaut, die Erste Hilfe demonstriert, die örtliche Fahrschule ins Haus holt etc.

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