Banner der Präventionskampagne gegen Hautkrankheiten

Präventionskampagne Haut 2007/2008

Im privaten und auch beruflichen Alltag wird häufig vergessen, welche Relevanz die Haut für die unterschiedlichen Lebens- und Berufssituationen hat. Die Daten der gesetzlichen Unfall- und Krankenversicherung zeigen, dass Erkrankungen der Haut gravierende wirtschaftliche, aber auch soziale Folgen haben können. So beliefen sich die direkten Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung für Hauterkrankungen im Jahr 2002 auf rund 4 Milliarden Euro. In der gewerblichen Wirtschaft gehören arbeitsbedingte Hauterkrankungen seit den 80er Jahren zu den Spitzenreitern unter den angezeigten Berufskrankheiten und verursachen jährlich ebenfalls volkswirtschaftliche Gesamtkosten in Milliardenhöhe. Abgesehen von diesen Folgekosten ist insbesondere die soziale Dimension der Erkrankung zu berücksichtigen. Schließlich bedeutet eine Hauterkrankung häufig Tätigkeitsaufgabe beziehungsweise Verlust des Arbeitsplatzes.


Logo Präventionskampagne gegen Hautkrankheiten

 
Zum ersten Mal schlossen sich deshalb Träger der gesetzlichen Unfall- und Krankenversicherung für ein abgestimmtes Handeln im Rahmen der Präventionskampagne Haut zusammen und verfolgten gemeinsam das Ziel „Gesunde Haut – weniger Hauterkrankungen“.



Foto Frau
Die Präventionskampagne bestand aus einer vorwiegend medial ausgerichteten Dachkampagne und über 100 sogenannten Trägerkampagnen der gewerblichen, landwirtschaftlichen und öffentlichen Unfallkassen sowie der AOK und BKK von der Krankenkassenseite.

Die Dachkampagne sollte Aufmerksamkeit für die verschiedenen Präventionsaktivitäten der beteiligten Träger wecken, aber auch die allgemeine Öffentlichkeit sowie Arbeitgeber und Versicherte für das Thema Prävention von Hauterkrankungen sensibilisieren, zum Beispiel durch Grossflächenplakatierungen, Präsenz bei Marathonläufen oder auch durch Fernseh- und Printmedienbeiträge.


Bild Schüler
Mit den Trägerkampagnen wurden, abhängig vom jeweiligen Träger, verschiedene Ziele verfolgt. Die gesetzlichen Krankenversicherungen setzten sich zum Ziel, den Kenntnisstand der Bevölkerung zu bestimmten Hautkrankheiten (allergische Hauterkrankungen, UV-Belastung der Haut etc.) zu erhöhen, die bei Patienten mit besonderen Leiden einhergehen, zu hohen Leistungsausgaben führen und zugleich präventiv gut beeinflussbar sind. Durch Aktionen der gewerblichen Berufsgenossenschaften sollten hingegen hautgefährdende Potenziale an den Arbeitsplätzen abgebaut und das Hautschutzverhalten der Versicherten durch Information und Aufklärung positiv verändert werden.

Bild Dentalprothese
Auch die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse bot ihren versicherten Betrieben individuelle Leistungen an. Ein zentrales Element der BG-Kampagne, ein Koffer mit Informations- und Demonstrationsmitteln für Betriebsärzte, stellen wir Unternehmen auch künftig zur Verfügung.
 
Auch die im Rahmen der Kampagne entwickelten neuen Medien stehen den Betrieben weiterhin zur Verfügung.


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Kontakt:
 
Fachbereich Arbeitsmedizin
Telefon: 0221 3778-6210
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Hedwig Feyrer
Telefon: 0221 3778-6213
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