Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Risiko raus! beim Radfahren: Helme schützen Leben!

(16.03.2011) Ein Fahrradhelm vermindert das Risiko, eine schwere Hirnverletzung zu erleiden, erheblich. Experten der „ZNS - Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems“ gehen davon aus, dass Radhelme bis zu 80 Prozent aller Kopfverletzungen vermeiden könnten. 95 Prozent aller Radfahrer, die tödlich verunglückten, hätten mit Helm überlebt.

Eine Studie aus dem Jahr 2008 kommt zu dem Ergebnis, dass der Helm das Risiko, eine schwere Hirnverletzung zu erleiden, um die Hälfte senkt. Denn nicht immer geht der Sturz vom Fahrrad glimpflich ab. Die Folgen eines Schädelhirntraumas können bis zum Wachkoma und einer lebenslangen Behinderung der Betroffenen reichen.

Worauf muss ich beim Kauf eines Helmes achten?

  • Der Helm sollte geprüft sein und der entsprechenden DIN-Norm „Helme für Radfahrer und für Benutzer von Skateboards und Rollschuhen" entsprechen (DIN EN 1078).
  • Wichtig ist die Anpassung des Helmes an die jeweilige Kopfform, er sollte weder zu locker sitzen noch zu fest. Mitarbeiter aus dem Fachhandel können bei der richtigen Einstellung behilflich sein.
  • Überprüfen Sie den optimalen Sitz: Der Helm muss gerade auf dem Kopf sitzen, die Ohren liegen im Dreieck der Riemen. In dieser Position den Helm am Kopf fixieren, zum Beispiel durch den entsprechenden Drehverschluss. Bei leichtem Vorbeugen des Kopfes sollte der Helm jetzt nicht mehr vom Kopf rutschen. Zum Schluss den Kinnriemen festziehen. Dabei sollten noch zwei Finger zwischen Gurt und Hals passen.

Hintergrund "Risiko raus!"
In der Präventionskampagne "Risiko raus!" arbeiten die Berufsgenossenschaften, Unfallkassen, ihr Spitzenverband Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), die Landwirtschaftliche Sozialversicherung, der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) und die Bundesländer sowie weitere Partner zusammen. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, das Unfallrisiko beim Fahren und Transportieren zu verringern. Weitere Informationen unter www.risiko-raus.de und www.bgetem.de, Webcode: 12959918.

 

Pressekontakt:
BG Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse
Abteilung Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit
Gustav-Heinemann-Ufer 130
50968 Köln
Telefon: 0221 3778-1010 (Zentrale: - 0)
Telefax: 0221 3778-1011
presse@bgetem.de

Diesen Beitrag teilen
Diesen Beitrag teilen