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Gut fürs Geschäft

(17.06.2016) Wachstum plus Sicherheit gleich mehr Erfolg. Das Magazin "etem" zeigt, wie integriertes Management in der Praxis funktionieren kann.
Gut fürs Geschäft

(Foto: Olaf Hermann)

Qualitätssicherung, Umweltschutz und Arbeitsschutz unter einen Hut bringen - und damit auch noch wirtschaftlich erfolgreich sein? Was vielen wie die Quadratur des Kreises erscheint, hat ein thüringischer Mittelständler in die Tat umgesetzt. Das entscheidende Stichwort: integriertes Management.

Bei der Thüringischen Weidmüller GmbH, einem Produzenten von Kabeln, Steckern und Verbindungselementen für elektronische Steuerungen, sind die Verantwortlichen für Qualitätssicherung, Umweltschutz und Arbeitssicherheit gleichberechtigte Mitglieder eines Managementteams. Dort laufen alle Fäden zusammen, dort wird die in einer einheitlichen Managementdokumentation festgelegte Strategie ständig überprüft.

Ein wichtiges Kernelement ist die Einbindung der Beschäftigten. Transparenz und  Kommunikation gelten als Schlüssel zum Erfolg. Realisiert wird er mit täglichen Kurzbesprechungen in den Abteilungen, aktuellen Informationen zu den Kennziffern der Produktion an Infowänden und regelmäßigen Audits. Wer dabei übers Jahr gesehen besonders gut abschneidet, wird belohnt.

Die Arbeitssicherheit gehört zu den Unternehmenszielen. Einweisung neuer Kolleginnen und Kollegen, regelmäßige Unterweisungen und standardisierte, nachvollziehbare Prozesse tragen dazu bei.

Der Erfolg gibt dem Unternehmen recht: Seit den ersten Schritten hin zu einem integrierten Managementsystem konnten alle wesentlichen Kennzahlen nachhaltig verbessert werden. Das betrifft die Produktion ebenso wie das finanzielle Ergebnis, die Zufriedenheit von Kunden und Beschäftigten, die höhere Arbeitssicherheit sowie die Kennziffern zu Umwelt und Energieverbrauch.

Integriertes Management
Ein integriertes Managementsystem definiert, mit welchen Methoden und Instrumenten Unternehmen auch scheinbar widersprüchliche Ziele gleichzeitig verfolgen können. Mithilfe synergetischer Effekte sollen dabei wirtschaftliche Vorgaben ebenso erfüllt werden wie qualitative Ziele in anderen Bereichen, z. B. Umweltschutz, Energieeffizienz und Arbeitssicherheit. Für jeden dieser Bereiche stehen international anerkannte Zertifizierungssysteme zur Verfügung. Das sind unter anderem:

  • ISO 9001: Qualitätsmanagement
  • ISO 14001: Umweltmanagement
  • ISO 50001: Energiemanagement
  • OHSAS 18001 bzw. OHRIS: Arbeitsschutzmanagement

"etem" ist das Magazin für Prävention, Rehabilitation und Entschädigung der BG ETEM. In der aktuellen Ausgabe informiert es unter anderem über Arbeitsschutz mit System in Klein- und Mittelbetrieben, ein mit dem Deutschen Arbeitsschutzpreis prämiertes Sicherheitskonzept, eine erfolgreiche Rehabilitation nach einem Verkehrsunfall sowie Versicherungsschutz für Ferienjobber.

Hintergrund BG ETEM
Die BG ETEM ist die gesetzliche Unfallversicherung für rund 3,8 Millionen Beschäftigte in gut 200.000 Mitgliedsbetrieben. Sie kümmert sich um Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in den Mitgliedsbetrieben sowie um Rehabilitation und Entschädigung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Für ihre Mitgliedsunternehmen übernimmt die BG ETEM die Haftung für die gesundheitlichen Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten gegenüber den Beschäftigten und stellt diese auch untereinander von der Haftung frei.

Pressebilder

Pressekontakt
Christian Sprotte
Pressesprecher
Telefon 0221 3778-5521
Telefax 0221 3778-195521
Mobil 0175 260 73 90
E-Mail sprotte.christian@bgetem.de
Internet www.bgetem.de, Webcode 11364615

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