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Proben Sie den Aufstand!

(20.10.2016) Allgemein gilt: Zu viel Sitzen ist schlecht für die Gesundheit - Aber lässt es sich überhaupt vermeiden? Die BG ETEM berichtet im neuen "impuls" darüber, wie dynamisches Sitzen Rückenbeschwerden entgegenwirken kann. Zudem gibt sie Tipps, wie mehr Bewegung selbstverständlich wird.
Proben Sie den Aufstand!

Foto: Rostislav_Sedlacek/ iStock/Thinkstock.de

Stundenlanges Sitzen, konzentriert in einer Haltung verharren und abends mit Nackenschmerzen heimgehen - Büroangestellte kennen das. Seit Jahren belegen Studien: Zu viel Sitzen kann auf Dauer krank machen. Doch lässt es sich bei der Arbeit oft nicht vermeiden, was also tun? Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) verrät in der neuen Ausgabe ihres Präventionsmediums "impuls - die Zeitung für alle Beschäftigten", wie jeder Bewegung so in den Alltag integrieren kann, dass sie nicht zur Überwindung wird.

Bewegungsmangel wird chronisch
Denn es ist nicht die Haltung an sich, die auf Dauer schädlich ist, sondern die vielen Stunden am Tag, die wir in ihr verharren. Bewegungsmangel sorgt dafür, dass die Muskulatur abnimmt - auch die des Herzens. Der Stoffwechsel verlangsamt sich, das Essen setzt schneller an. Das Blut sackt in die Beine und strapaziert die Venen. Die Knochen bilden sich bei mangelnder Bewegung ebenfalls zurück. Sie werden weniger durchblutet, verlieren an Masse und werden schließlich porös. Spätestens wenn der Rücken schmerzt, merken die meisten: Ich muss etwas tun.

Fünf praktische Tipps
Letztendlich heißt die beste Medizin für solche Fälle: Bewegung. Im "impuls" gibt die BG ETEM fünf praktische Tipps, wie Aktivitäten so in den Alltag integriert werden können, dass sie selbstverständlich werden. In einer anschaulichen Grafik stellt "impuls" zudem dar, wie eine häufigere Haltungsänderung am Schreibtisch möglich wird. Denn Sitzen ist nicht gleich Sitzen - Wer die Haltung regelmäßig ändert und kleine Bewegungspausen macht, beugt Rückenschmerzen vor. Höhenverstellbare Schreibtische sowie Bürostühle mit verstellbarer Lehne unterstützen das dynamische Sitzen. So werden Muskulatur und Bandscheiben besser durchblutet und eine einseitige Belastung der Wirbelsäule verhindert.

"impuls" zum Download
Die Ausgaben von "impuls" können über die Website www.bgetem.de als PDF-Datei heruntergeladen werden. Die Zeitung informiert sechsmal im Jahr alle Versicherten über Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz.

Hintergrund BG ETEM
Die BG ETEM ist die gesetzliche Unfallversicherung für rund 3,9 Millionen Beschäftigte in gut 220.000 Mitgliedsbetrieben. Sie kümmert sich um Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in den Mitgliedsbetrieben sowie um Rehabilitation und Entschädigung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Für ihre Mitgliedsunternehmen übernimmt die BG ETEM die Haftung für die gesundheitlichen Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten gegenüber den Beschäftigten und stellt diese auch untereinander von der Haftung frei.

Pressebild

Pressekontakt
Christian Sprotte
Pressesprecher
Telefon 0221 3778-5521
Telefax 0221 3778-25521
Mobil 0175 260 73 90
E-Mail sprotte.christian@bgetem.de
Internet www.bgetem.de, Webcode 11364615

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