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Unser Bildungskonzept

Die Aus- und Fortbildung der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse umfasst Lehr- und Ausbildungsveranstaltungen zur Vermittlung sicherheitstechnischer Grundlagen, Seminare und Tagungen zur Information und Motivation, Grund-, Aufbau- und Weiterbildungskurse als Nachweis sicherheitstechnischer Ausbildung. Insgesamt ergibt sich ein Programm von über 300 Seminararten. Mehr als 500 Dozenten vermitteln darin jährlich ca. 50.000 Teilnehmern praxisnahes Wissen zu allen Fragen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes.

Gesetzlicher Auftrag

Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) hat gemäß § 23 Absatz 1 SGB VII (Siebtes Buch Sozialgesetzbuch) die Verpflichtung, für die Aus- und Fortbildung der Personen zu sorgen, die in den Betrieben ihres Zuständigkeitsbereiches mit der Durchführung von Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren sowie mit der Ersten Hilfe betraut sind.

Zu diesen Personen zählen z.B.: Führungskräfte, Betriebs- oder Personalräte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Betriebsärzte und Sicherheitsbeauftragte.

Die Berufsgenossenschaft hat Unternehmer und Versicherte zur Teilnahme an den Aus- und Fortbildungsseminaren anzuhalten.

Seminarangebot

Das Seminarangebot berücksichtigt grundsätzlich alle Unternehmen im Zuständigkeitsbereich der BG ETEM. Dabei werden die Seminare, die erfahrungsgemäß stark frequentiert sind, mehrfach und möglichst regional angeboten. Dadurch ergeben sich für die Teilnehmer kürzere Anreisewege.

Die BG ETEM bietet Bildungsangebote aus den Fachgebieten

  • Druck und Papierverarbeitung
  • Energie- und Wasserwirtschaft
  • Elektrotechnische Industrie
  • Elektrotechnisches Handwerk
  • Feinmechanik und
  • Textil und Mode

Wir bieten eine Vielzahl von Aus- und Fortbildungsseminaren für verschiedene Zielgruppen auf allen Ebenen der betrieblichen Hierarchie an. Das breit gefächerte Angebot zu den Grundlagen des Arbeitsschutzes richtet sich an Führungskräfte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Betriebs- oder Personalräte, Betriebsärzte, Sicherheitsbeauftragte, Auszubildende, Personalvertreter und weitere mit dem Arbeitsschutz betraute Personen im Betrieb.

Sicherheit und Gesundheitsschutz lassen sich heute nur noch vermitteln, wenn die Arbeit als soziales Geschehen ganzheitlich betrachtet wird. Nur so werden die komplexen Zusammenhänge betrieblicher Prozesse transparent. und es können Lösungen erarbeitet werden, um mögliche Gefahren und unzumutbare Belastungen am Arbeitsplatz zu verhindern.

Eignung der Seminarteilnehmer: Eine Prüfung der fach- und sachlichen Notwendigkeit zur Teilnahme an Seminaren behalten wir uns vor.

Gestaltung und Durchführung

Die Aus- und Fortbildungsseminare finden sowohl in berufsgenossenschaftlichen Bildungsstätten als auch in ausgewählten Hotels statt. Die Bildungsstätten bieten die Gewähr dafür, dass die Seminare in einer entspannten Atmosphäre stattfinden können, in der alle Beteiligten ihre Wünsche, Anregungen und Erwartungen äußern können. Dabei wird besonderer Wert auf eine konstruktive Zusammenarbeit der Seminarteilnehmer mit den Referenten gelegt.

Die Vermittlung des Seminarstoffes erfolgt nach den bewährten Methoden und Erkenntnissen der modernen Erwachsenenausbildung. Den Teilnehmerbeiträgen zu bestimmten Themenbereichen wird große Aufmerksamkeit geschenkt. Unabhängig vom vorgelegten Seminarprogramm können die Seminarteilnehmer auch eigene Vorstellungen zur Seminargestaltung einbringen, die dann im Rahmen des Gesamtkonzeptes des Seminars so weit wie möglich berücksichtigt werden. Interessierte Teilnehmer, die aktiv und engagiert an der Gestaltung und Durchführung des Seminars mitwirken, tragen wesentlich zum Seminarerfolg bei.

Bausteine der Wissensvermittlung sind Lehrgespräche, Gruppenarbeiten, Diskussionen, Experimente, Workshops und auch Rollenspiele. Zur Verdeutlichung der Lehrinhalte werden audiovisuelle Medien, Broschüren und Modelle eingesetzt. Zur Nachbereitung der Vortragsthemen erhalten die Teilnehmer entsprechende Unterlagen zur schnellen Information. Entsprechend der jeweiligen Seminarsituation werden sowohl die Methoden als auch die Medien variiert.

Dozenten sind hauptsächlich Mitarbeiter  und Aufsichtspersonen der BG ETEM.  Darüber hinaus werden bei der Vermittlung bestimmter Fachthemen Experten der jeweiligen Fachrichtung als Gastreferenten eingesetzt. So sind Arbeitsmediziner, Psychologen, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Juristen oder auch Unfallsachbearbeiter ständig bei den Seminaren im Einsatz.

In der abschließenden Reflexion eines jeden Seminars können die Teilnehmer eine schriftliche Bewertung der Veranstaltung vornehmen. Durch Hinweise, Anregungen und kritische Äußerungen können notwendige Änderungen oder Verbesserungen herbeigeführt werden.

Inhalte

Mit den Seminaren werden unterschiedliche Zielgruppen in den Betrieben angesprochen. Dem unterschiedlichen Informationsbedarf der Teilnehmer wird durch ausgewählte Themenbereiche Rechnung getragen. Dabei bilden branchenspezifische Themen die Schwerpunkte. Durch Diskussionen zu aktuellen Fragen und durch einen lebhaften Erfahrungsaustausch wird reichlich Gelegenheit gegeben, verschiedene Facetten der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes zu beleuchten.

Ziele

Das Ziel der angebotenen Seminare ist es, die Zahl der Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten zu verringern und Maßnahmen aufzuzeigen, mit denen arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren so weit wie möglich reduziert werden können.

Die Teilnehmer erhalten Informationen und Material über Gefährdungen und Belastungen der Beschäftigten am Arbeitsplatz und über Maßnahmen, die zu ihrer Abwehr ergriffen werden können.

Den Vorgesetzten wird verdeutlicht, dass sie im Unternehmen die Garanten für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz sind. Sie müssen ihre Aufgaben im Arbeitsschutz kennen und sachgerecht handeln. Darüber hinaus werden sie befähigt, ihre Mitarbeiter zu sicherheitsgerechtem Verhalten zu motivieren.

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