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Arbeitsschutz-Management-Systeme (AMS)

Prävention kann nur mit systematischen Ansätzen erfolgreich sein. Arbeitsschutz-Managementsysteme haben sich hierbei als probates Mittel etabliert, die Anforderungen der Prävention und der betrieblichen Notwendigkeiten im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit wirksam in die Praxis umzusetzen. Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse fördert konkrete Projekte von Mitgliedsunternehmen zur Einführung von Arbeitsschutz-Managementsystemen und begleitet im Einzelfall die Entwicklung, die Einführung, die Umsetzung sowie Überprüfung der Wirkungsweise und Weiterentwicklung solcher Managementsysteme. Auf dieser Seite finden Sie einige Beispiele erfolgreicher Zertifizierungen.

AMS-Zertifikate

Vattenfall GmbH

Vattenfall GmbH

Zertifikatsübergabe bei der Vattenfall GmbH in Berlin. Auf dem Foto von links nach rechts: Norbert Kliemt (AMS-Beauftragter, Koordinator Arbeitssicherheit), Jochen Pillekamp (Vice President Health&Safety), Karsten Müller (Auditleiter, BG ETEM).

Am 17. Dezember 2012 wurde das Arbeitsschutz-Management-System (AMS) der Vattenfall GmbH erfolgreich auditiert. Die Vattenfall GmbH ist aus der Vattenfall Europe AG hervorgegangen und die Muttergesellschaft der dem Vattenfall-Konzern angehörenden Tochterunternehmen im Bereich der Erzeugung und Verteilung von Energie und Wärme. Da bereits die Vattenfall Europe AG über ein von der BG ETEM zertifiziertes AMS verfügte, konnte die Umstellung des Managementsystems auf die veränderte Organisationsstruktur der Vattenfall GmbH in kurzer Zeit erfolgreich durchgeführt werden. Zur Unternehmensphilosophie gehört es, dass die hohe Priorität des Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Unternehmen ausdrücklich auch für die Verwaltungsstandorte gilt. Durch die konsequente Umsetzung des AMS auch in den höheren Management- und Verwaltungsebenen werden insbesondere die Führungskräfte in die Lage versetzt, die ihnen obliegende Verantwortung im Arbeits- und Gesundheitsschutz gegenüber ihren Mitarbeitern wahrzunehmen.

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PerkinElmer Technologies GmbH & Co. KG

PerkinElmer Technologies GmbH & Co. KG

Zertifikatsübergabe bei PerkinElmer Technologies mit Dirk Schimmelschulze (Geschäftsführer (li.)) und Bernd Dobkowitz (BG ETEM, Auditleiter).

Die Firma PerkinElmer Technologies aus Walluf im Rheingau hat im Juli 2013 für ihr Arbeitsschutz-Management-System (AMS) das Zertifikat der BG ETEM erhalten.

Die PerkinElmer Technologies gehört zur PerkinElmer Inc, einem seit mehr als sieben Jahrzehnten bestehenden, weltweit aktiven Technologieunternehmen. In den beiden Geschäftsbereichen Human Health und Environmental Health arbeiten mehr als 7.000 Mitarbeiter. Am Standort in Walluf werden Röntgendetektoren entwickelt und produziert, die in Röntgensystemen führender Unternehmen in unterschiedlichen Anwendungsbereichen verbaut werden.

Ziel war es, das bereits früher in einem Teil des Unternehmens installierte System für den Arbeitsschutz zu nutzen und es in die Konzernvorgaben einzubinden. Diese hohen Anforderungen wurden von allen Beteiligten sehr gut gemeistert.
So bestätigte das Audit durch die BG ETEM erfolgreich das Funktionieren des AMS gemäß den Anforderungen nach dem BG-Verfahrensgrundsatz und OHSAS 18001 bei PerkinElmer Technologies.

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Koyo Bearings Deutschland GmbH

Koyo Bearings Deutschland GmbH

Zertifikatsübergabe bei der Koyo Bearings Deutschland GmbH

Am 29. Mai 2013 wurde der Koyo Bearings Deutschland GmbH das Zertifikat zur erfolgreichen Umsetzung des Arbeitsschutz-Management-Systems überreicht. Das Fertigungsunternehmen mit ca. 630 Mitarbeitern hat seinen Standort in Halle/Westfalen. Das Unternehmen entwickelt und fertigt nach Art, Größe und Werkstoff unterschiedliche Lager zur Kraftübertragung in Maschinen, Anlagen oder Fahrzeugen. Ein wichtiger Kunde ist die Automobilindustrie.

Das Reaudit setzte sich aus einem Tag Dokumentenprüfung und zwei Tagen Audit bei Führungskräften und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammen. Es wurde zum dritten Mal in Folge festgestellt, dass die Organisations- und Ablaufanweisungen des betrieblichen AMS geeignet sind, die im Verfahrensgrundsatz der BG ETEM aufgestellten Anforderungen zu erfüllen. Die gesamte Führungsmannschaft identifiziert sich in hohem Maße mit den Zielen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes und dem implementierten AMS. Das AMS wird als methodisches Werkzeug zur weiteren Festigung und Verbesserung des bereits erreichten hohen Niveaus im Arbeits- und Gesundheitsschutz verstanden und als solches auch gelebt.

Auf dem Foto von links nach rechts: Martin Schubert (Betriebsrat, Schwerbehindertenvertretung,) Jens Benson (SiFa/AMS-Beauftragter), Jens Engelbrecht (Werkleiter), Ines Burchardt (TAB, BG ETEM), Dr. med. Jean Niquet (Arbeitsmediziner), Hartmut Pohl (Werkssanitäter).

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Industrie-Elektrik Homuth

Industrie-Elektrik Homuth

Zertifikatsübergabe bei Industrie-Elektrik Homuth. Auf dem Foto von links: Fabian Becker (Werkstattleiter), Manfred Born (Montageleiter), Egbert Feldmann (Geschäftsführer), Claudio Wendt (TAB, BG ETEM), Sebastian Fiegler (AMS-Beauftragter).

Für die Industrie-Elektrik Homuth aus Siegen steht die Arbeitssicherheit nicht nur bei den kundenspezifischen Automatisierungslösungen an erster Stelle. Auch bei der Umsetzung, zu der das HW-Engineering mit Schaltplanerstellung, die Erstellung der Steuerungs- und Visualisierung-SW, der Schaltanlagenbau inklusive dem Testen im Prüffeld und die Elektroinstallation gehört, ist ein wirksamer Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutz der qualifizierten Mitarbeiter grundlegende Voraussetzung. Gegründet im Jahr 1971 arbeiten heute über 30 Facharbeiter, Techniker, Meister und Ingenieure mit Kunden aus dem Sondermaschinen- und Anlagenbau.

Neben dem QM-System (das Unternehmen ist seit 1999 nach ISO 9001:20008 zertifiziert) besteht nun mit dem am 30.04.2013 zertifizierten Arbeitsschutz-Management-System ein weiteres leistungsfähiges Werkzeug. Der durch die konstruktive Unterstützung der BG ETEM verbesserte Sicherheitsstandard soll damit wirksam und systematisch in die Arbeitsprozesse eingebunden und weiter verbessert werden.

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Steuber Elektrotechnik

Steuber Elektrotechnik

Zertifikatsübergabe bei Steuber Elektrotechnik

Die Firma Steuber Elektrotechnik in Siegen wurde 1901 durch den Großvater des vormaligen Geschäftsführers Horst Steuber gegründet und war der erste Elektromaschinenbaubetrieb in Südwestfalen. Zu den Pioniertaten zählte unter anderem die Verlegung der ersten elektrischen Leitungen in Siegen. Heute ist das Unternehmen in vier Geschäftsbereiche unterteilt, dies sind Sicherheitstechnik, Elektrotechnik, Pumpen und Antriebe. Weiter zählt zu dem Unternehmen ein Verkauf sowie die unterschiedlichsten Serviceleistungen.
Die nunmehr über 50 Mitarbeiter sind zum größten Teil auf den unterschiedlichsten Baustellen im Siegener Raum unterwegs und stellen sich jeden Tag neuen Herausforderungen im Bereich des Arbeitsschutzes.

Die stets zukunftsorientierte Unternehmensführung führte bereits 1997 ein Qualitätsmanagementsystem ein. Diese kontinuierliche Richtung der Firmenpolitik führte dazu, dass man sich 2012 dazu entschied, den bereits gelebten Arbeitsschutz durch ein Arbeitsschutz-Management-System (AMS) auch zertifizieren zu lassen. Die notwendigen Vorbereitungen und anfallenden Arbeiten dazu wurden mit aller Konsequenz der gesamten Belegschaft umgesetzt, sodass die Zertifizierung am 30.04.2013 erfolgen konnte.

Die Übergabe des Zertifikates fand am 22.05.2013 in Siegen bei der Fa. Steuber statt.
Im Bild von links: Jürgen Pülm (AMS Beauftragter, Fa. Steuber), Claudio Wendt (TAB, BG ETEM), Michael Greis (Prokurist, Fa. Steuber), Gunter Brombach (Geschäftsführung, Fa. Steuber), Heinz Pukropski (Geschäftsführung, Fa. Steuber).

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