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Handlungshilfe zum Schutz vor künstlichen Mineralfasern (KMF)

Künstliche Mineralfasern (KMF) sind eine große Gruppe synthetisch hergestellter anorga-nischer Fasern. KMF werden künstlich aus Glas-, Gesteins- oder Schlackeschmelzen durch Ziehen, Blasen oder Schleudern hergestellt. Sie werden u. a. als Dämm- und Iso-liermaterial (z. B. Wärme-, Kälte- und Brandschutz) im Wohnungs- und Gewerbebau eingesetzt.

KMF sind anorganische Synthesefasern, zu denen u. a. folgende Gruppen zählen:

  • Mineralwolle (Glas-, Stein-, Schlackenwolle)
  • Textile Glasfasern
  • Hochtemperaturwollen (z. B. Aluminiumsilikatfasern, frühere Bezeichnung Keramikfasern)
  • Fasern für Spezialanwendungen (Glasmikrofasern).

Rund 95 % der KMF-Produktion entfallen auf Mineralwolle und textile Glasfasern, 5 % auf Aluminiumsilikatfasern und Glasmikrofasern. Sie werden aus der mineralischen Schmelze über unterschiedliche Düsen- oder Schleuderverfahren gewonnen. Je nach dem ge-wünschten Endprodukt ist die Zusammensetzung der silikatischen Schmelze zur Herstel-lung der KMF verschieden.

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