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Flyer "Staubarm arbeiten im Elektrohandwerk - Zehn Tipps"

Bei Tätigkeiten des Elektrohandwerks auf Baustellen entstehen gesundheitsschädliche Gesteinsstäube, wenn Stege für Elektroleitungen geschlitzt, diese ausgestemmt, Dosenlöcher gesetzt oder andere staubende Tätigkeiten (z. B. Arbeiten in abgehängten Decken) ausgeführt werden. Dieser Staub kann eingeatmet werden und je nach Partikelgröße bis in die oberen Atemwege, die Bronchien oder sogar in die Lungenbläschen gelangen.

Sind Sie über mehrere Jahre diesem Staub ausgesetzt, könnten Sie an einer chronischen Bronchitis, einem Lungenemphysem (Überblähung der Lunge) oder an einer Silikose (Staublunge) erkranken. In einzelnen Fällen kann aus einer Silikose Lungenkrebs entstehen. Wichtig ist, die Staubbelastung so gering wie möglich zu halten. Deshalb sollen nur abgestimmte Bearbeitungssysteme eingesetzt werden. Bei diesen wurde durch Tests nachgewiesen, dass der Entstauber die anfallende Staubmenge zuverlässig abführen und abscheiden kann. Bei Tätigkeiten, bei denen hohe Staubbelastungen auftreten (z. B. Stemmen mit dem Kombihammer, Dosensenken ohne Absaugung) müssen zusätzliche organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen (z. B. Tragen von Atemschutzmasken mindestens FFP2) erfolgen. Da die Staubbelastung aber auch von Ihrer persönlichen Arbeitsweise abhängig ist, können Sie selbst noch einiges tun, um eine Gefährdung durch Staub zu verringern.