Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

etem Magazin | Ausgabe 5/2014 | Elektro Feinmechanik

Dokumentenart Frist Gefährdungsbeurteilung laufende Aktualisierung Lärmkataster laufende Aktualisierung; nicht mehr gültige Unterlagen 30 Jahre Unfallanzeigen mindestens 5 Jahre Unterweisungen allgemein bis zur nächsten Unterweisung Verbandbuch oder vergleichbare Aufzeichnungen 5 Jahre Verzeichnis der Beschäfti- gungen mit KMR-Stoffen, Kategorien 1 und 2 40 Jahre Aufbewahrungsfristen im Überblick Übersicht über die Regelungen oder Empfehlungen zu den Aufbewahrungsfristen der wichtigsten Dokumente im Zu- sammenhang mit Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und dem Arbeitsschutz sche Maßnahmen wie zum Beispiel entsprechende schriftliche Betriebsanweisungen. Gefährdungsbeurteilung Die Gefährdungsbeurteilung wird in §§ 5 und 6 Ar- beitsschutzgesetz und § 3 DGUV Vorschrift 1 geregelt. Danach ist der Arbeitgeber verpflichtet, eine Gefähr- dungsbeurteilung durchzuführen und zu dokumen- tieren. Die Gefährdungsbeurteilung muss konstant fortgeschrieben werden. Bei einer Änderung der be- trieblichen Gegebenheiten oder der Rechtslage muss sie angepasst werden. Nach dem Arbeitsschutzgesetz besteht keine Auf- bewahrungspflicht für nicht mehr aktuelle Gefähr- dungsbeurteilungen. Im Interesse der Versicherten wäre es jedoch hilfreich, auch ältere Unterlagen zum Zweck der späteren Beweissicherung länger aufzube- wahren. Fristen können aber teilweise in anderen Rechtsvorschriften gefordert werden, zum Beispiel im Gefahrstoffrecht, Strahlenschutzrecht und auch bei Berufskrankheiten. Unterweisung Die Unterweisung ist in § 12 Arbeitsschutzgesetz und § 4 DGUV Vorschrift 1 geregelt. Es reicht aus, die aktu- ellen Dokumentationen vorweisen zu können. Die Betriebe müssen jedoch immer kontrollieren, ob spe- zialgesetzliche Sonderregeln zu beachten sind. Es gibt zum Beispiel in der Gefahrstoffverordnung und in der Strahlenschutzverordnung zum Teil Aufbewah- rungsfristen von fünf Jahren für Unterweisungsunter- lagen. Für KMR-Stoffe beträgt die Frist 40 Jahre. Ilka Mönch Es kommt darauf an: Wie lange betriebliche Unterlagen aufbewahrt werden müssen, hängt von unterschiedlichen Rechtsvorschriften ab. 29 Foto:TommL/iStockphoto service etem 05.2014

Übersicht