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etem Magazin | Ausgabe 4/2015 | Elektro Feinmechanik - Verbesserungsvorschläge

Gefahr erkannt – Gefahr gebannt

Fotos:Prototyp-WerkeGmbH BG ETEM zeichnet Beschäftigte aus. Einfache Lösungen reduzieren das Risiko von Unfällen. Verbesserungsvorschläge Gefahr erkannt – Gefahr gebannt Die Prototyp-Werke GmbH zählt zu den führenden Herstellern von innovati- ven Gewinde- und Fräswerkzeugen aus HSS-E und Vollhartmetall. Mit mehr als 500 Mitarbeitern gehört der Standort Zell am Harmersbach zum Sandvik-Konzern. Durch den Einsatz vollständig einge- hauster Bearbeitungszentren konnten Arbeitsunfälle aufgrund technischer Ursa- chen bereits stark reduziert werden. Um- so mehr freuten sich sowohl die Unter- nehmensleitung wie auch die BG ETEM, dass einige findige Beschäftigte mit einfachen technischen Modifikationen verbleibende Gefahrenstellen an den Ma- schinen beseitigen konnten und diese Maßnahmen an nahezu allen Maschinen umsetzbar sind. Für diese praktikablen und leicht umzu- setzenden Lösungen zeichnete der Technische Aufsichtsbeamte Friedrich Hiddemann von der BG ETEM drei Mitar- beiter der Prototyp-Werke mit Geldpreisen und Urkunden aus: Herbert Haaser (Meis- ter der Gewindeproduktion), Sven Ostrow- ski (Werkzeugschleifer) und Michael Damm (Industriemechaniker). Der Reitstock dient zum Abstützen langer Drehteile gegenüber dem Backenfutter. Für Einstellarbeiten muss er im Maschinengehäuse verstellt werden – also unter ergonomisch ungünstigen Bedingungen. Gefährliche Si- tuationen beim unerwarteten Lösen des Reitstocks und unnötig hohe Wirbelsäulenbelastungen sind die Folge. Im Anschlagbereich zwischen Maschinenbett und Reitstock können die Beschäftigten ihre Hände quetschen. Die Reitstöcke erhalten ergonomische Griffe, mit denen sie sicher und kräftiger verschoben werden können. Die Spalten können durch Abdeckbleche verschlossen werden, die Quetschgefahr besteht somit nicht mehr. Verschieben erleichtert Quetschgefahr beseitigt Vorher Vorher Nachher Nachher betrieb & praxis 19etem 04.2015

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