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Gefährdungsbeurteilung mit dem Ziel der Infektionsprophylaxe

Der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung kommt in Zeiten von Corona besondere Bedeutung zu. Dort wo der Betrieb nicht durch Regelungen der Bundesregierung, der Landesregierungen oder der Kommunalverwaltung untersagt oder eingeschränkt wurde, müssen die Unternehmen die spezifischen Gefährdungen am Arbeitsplatz ermitteln und geeignete Maßnahmen ergreifen, um Beschäftigte vor Ansteckung zu schützen und eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Angesichts dessen, dass mit dem mit dem neuen Virus eine weitere Gefährdung hinzukommt, ist es wichtig, die Gefährdungsbeurteilung zum Ziel der Infektionprophylaxe zu ergänzen.

Maßstab für alle Maßnahmen, die im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung für Betriebs- und Baustellengelände getroffen werden, sind die Regelungen, die auch im öffentlichen Raum gelten:

  1. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Atemwegssymptomen oder Fieber sollten sich nicht auf dem Betriebsgelände aufhalten,
  2. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten ausreichend Abstand (etwa 1,5 bis 2 Meter) zu anderen Beschäftigten halten können,
  3. ergänzend zu Regel 1 und 2 können Beschäftigte zum Fremdschutz einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
  4. Einhaltung der persönlichen und organisatorischen Hygieneregeln.
  5. Identifizierung von Risikopersonen und Ableitung zusätzlicher Präventionsmaßnahmen

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung hat zur Unterstützung der Unternehmen das Faltblatt „10 Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung“ entwickelt.

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