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Wirkungen von Tonerstäuben

Empfehlungen der BG ETEM

(15.03.2010) Haben Emissionen aus Laserdruckern und -kopierern einen schädigenden Einfluss auf den Menschen? Freiburger Forscher des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene haben in aktuellen Versuchen diesen Zusammenhang festgestellt. Medienberichte schüren seitdem die Verunsicherung in der Bevölkerung. Institutsleiter Prof. Dr. med. Volker Mersch-Sundermann legte bei der Vorstellung der Studie Wert auf die Feststellung, dass weitere Versuche notwendig sind, um die Ergebnisse zu untermauern.

Die BG Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) verfolgt aufmerksam die Forschung auf diesem Gebiet und nimmt die Besorgnis der Beschäftigten in den Betrieben ernst. Wegen der unklaren Forschungsergebnisse empfiehlt die BG ETEM schon seit Jahren, die Emissionen so gering wie möglich zu halten, Geräte regelmäßig reinigen und warten zu lassen und Netzwerk-Drucker in separaten, gut gelüfteten Räumen aufzustellen.

Weitere Informationen, Empfehlungen und Hilfen finden Sie unter www.bgetem.de, Webcode: 12960550

Bis zum Abschluss der Untersuchungen und neuer Bewertung gilt der bisherige wissenschaftliche Standpunkt. Danach sind in der Regel keine schädigenden Auswirkungen durch Tonerstäube zu erwarten.

Aktueller Forschungsstand
Die 2008 abgeschlossene Pilotstudie „Tonerstäube“ des Bundesinstituts für Risikobewertung (www.bfr.bund.de/cd/8644) konnte keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen den Emissionen aus Laserdruckern und Erkrankungen herstellen. In seiner Bewertung kommt das Institut zwar zu dem Ergebnis, dass gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht ausgeschlossen werden können, die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten dieser Beeinträchtigungen wird aber gering eingeschätzt.

Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (www.dguv.de/ifa) wird den wissenschaftlichen Stellenwert der Freiburger Studie prüfen. In Vorbereitung ist ein umfangreiches Forschungsprojekt, mit dem gezielt mögliche Auswirkungen von Tonerstäuben und sonstigen Emissionen aus Laserdruckern auf den Menschen erfasst werden sollen. Das Projekt soll noch in diesem Jahr starten.

 

Pressekontakt:
BG Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse
Abteilung Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit
Gustav-Heinemann-Ufer 130
50968 Köln
Telefon: 0221 3778-1010 (Zentrale: - 0)
Telefax: 0221 3778-1011
presse@bgetem.de

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