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Handlungshilfe zur Beurteilung der Asbestexpositionen bei Arbeiten im Ausland - Rechtliche Situation

In deutschen Unternehmen angestellte Arbeitnehmer, die vorübergehend ins Ausland entsandt werden, können bei Arbeiten im Ausland Asbestbelastungen ausgesetzt sein. Auch wenn kein direkter Umgang mit Asbest stattfindet, kann z. B. durch Bystander-Belastungen oder Arbeiten in kontaminierten Räumen eine Asbestexposition auftreten.

Für Arbeitnehmer, die der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung unterliegen, gelten die deutschen Arbeitsschutzvorschriften auch bei Tätigkeiten im Ausland. Dies ergibt sich aus der Anwendung des § 4 des Sozialgesetzbuches IV (Gemeinsame Vorschriften für die Sozialversicherung) und der BGV A1, in der die staatlichen Arbeitsschutzvorschriften direkt in Bezug genommen werden.

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