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BG/BGIA-Report "Mauernutfräsen"

Mauernutfräsen sind handgeführte Elektrogeräte, die im Elektrohandwerk, beim Heizungsbau sowie bei der Wasserinstallation zum Einbringen von Schlitzen bzw. Nuten für die Verlegung von elektrischen Leitungen und Rohren eingesetzt werden. Es handelt sich um Geräte mit schnell rotierenden Werkzeugen, mit denen parallele Schlitze in das Mauerwerk geschnitten bzw. Mauernuten herausgefräst werden. Dabei werden große Mengen an Staub erzeugt.

Mauernutfräsen sind handgeführte Elektrogeräte, die im Elektrohandwerk, beim Heizungsbau sowie bei der Wasserinstallation zum Einbringen von Schlitzen bzw. Nuten für die Verlegung von elektrischen Leitungen und Rohren eingesetzt werden. Es handelt sich um Geräte mit schnell rotierenden Werkzeugen, mit denen parallele Schlitze in das Mauerwerk geschnitten bzw. Mauernuten herausgefräst werden. Dabei werden große Mengen an Staub erzeugt. Gesundheitsgefährdungen können durch den freigesetzten mineralischen Staub auftreten, der in Abhängigkeit vom Untergrund Anteile von Quarz enthält. Mauernutfräsen sind deshalb mit Erfassungselementen ausgerüstet und werden in Kombination mit Mobilentstaubern betrieben. Untersuchungen auf Baustellen zeigten, dass die Arbeitsplatzgrenzwerte für einatembaren Staub (E-Staub) und alveolengängigen Staub (A-Staub) erheblich überschritten werden können. Auf einem Prüfstand im Berufsgenossenschaftlichen Institut für Arbeitsschutz - BGIA wurden Mauernutfräsen in Kombination mit Mobilentstaubern auf ihr Emissionsverhalten untersucht; Möglichkeiten zur Verringerung der Emissionen wurden geprüft. In diesem Report wird beschrieben, welche Gefährdungen durch Stäube beim Einsatz von Mauernutfräsen auftreten. Checklisten für den Vorgesetzen (Unternehmer) und für den Installateur, eine Musterbetriebsanweisung sowie ein Faltblatt mit Hinweisen für den Einsatz von Mauernutfräsen ergänzen den Report.

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