Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Prüfstandsuntersuchungen des BGIA zu Mauernutfräsen

Das Herstellen von Mauernuten für Kabel- bzw. Rohrverlegungen stellte in der Vergangenheit einen erheblichen Arbeitsaufwand dar. Dies führte zur Entwicklung von handgeführten Elektrowerkzeugen, sogenannten Mauernutfräsen. Damit können die anfallenden Arbeiten in vergleichsweise kurzer Zeit, mit höherer Präzision und damit geringerer Beschädigung an der Mauer durchgeführt werden, allerdings mit dem Nachteil einer höheren Staubemission.

Bedingt durch die Materialzusammensetzung der zu bearbeitenden Mauern sind die entstehenden Stäube fast immer quarzhaltig. Arbeitsplatzmessungen zeigten, dass es

zu höheren Staubbelastungen mit Grenzwertüberschreitungen kommen kann. Um reproduzierbare Ergebnisse für einen Maschinenvergleich zu erreichen, müssen Untersuchungen auf einem Prüfstand durchgeführt werden, da es bei Arbeitsplatzmessungen nicht möglich ist, äußere Einflüsse, wie zum Beispiel

Raumgröße, Luftwechselraten, wechselnde Materialzusammensetzung der Mauer oder auch benachbarte Staubquellen, zu eliminieren.

Diesen Beitrag teilen
Diesen Beitrag teilen