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Wie gefährlich sind E-Scooter wirklich? BG ETEM lässt Fahrtests von Stuntleuten machen.

(Köln, 07.10.2019) Seit dem Sommer dürfen E-Scooter im Straßenverkehr benutzt werden, und in vielen deutschen Großstädten gehören sie inzwischen zum Straßenbild. Seit ihrer Zulassung steigen aber auch die Unfallzahlen mit dem neuen Verkehrsgerät. Grund genug für die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) den Unfallursachen auf den Grund zu gehen.

Experten der BG ETEM und Stuntleute haben einen E-Scooter in verschiedenen Situationen im Straßenverkehr unter die Lupe genommen. Dabei testet Stuntman Holger Schumacher zunächst den E-Scooter in verschiedenen Fahrsituationen. Bereits auf trockenem Untergrund verliert er die Kontrolle über das Gefährt. Schumacher ist entsetzt: "Bei einer Vollbremsung kann man überhaupt nicht mehr lenken." Die schnelle Fahrt über Laub oder eine nasse Fahrbahn führt schnell zu Stürzen.

Für weitere Tests kommt Stuntkollegin Eva Kaminski ins Spiel. Gemeinsam simulieren sie den Zusammenprall von E-Scooter und Fußgänger sowie mit Fahrrad und Auto. Ohne die entsprechende Schutzausrüstung und ihre Erfahrung als Stuntleute hätte jeder Zusammenstoß zu schweren Verletzungen geführt. Holger Schumacher appelliert in seinem Fazit, sich abseits des Straßenverkehrs mit dem E-Scooter vertraut zu machen und außerdem die Regeln der Straßenverkehrsordnung zu beachten.

Riskbuster
Das Video ist in der Reihe Riskbuster der BG ETEM erschienen und auf ihrer Internetseite (www.bgetem.de, Webcode 18346646) sowie ihrem YouTube-Channel verfügbar. In insgesamt zwölf weiteren Riskbuster-Folgen ist Stuntman Holger Schumacher dabei Gefahren aus dem Arbeitsleben auf der Spur.

Broschüre
Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat hat eine kurze Broschüre zum Thema E-Scooter herausgebracht. Sie kann unter www.dvr.de im Bereich Publikationen, Downloads heruntergeladen werden.

Hintergrund BG ETEM
Die BG ETEM ist die gesetzliche Unfallversicherung für rund 4 Millionen Beschäftigte in gut 200.000 Mitgliedsbetrieben. Sie kümmert sich um Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in den Mitgliedsbetrieben sowie um Rehabilitation und Entschädigung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Für ihre Mitgliedsunternehmen übernimmt die BG ETEM die Haftung für die gesundheitlichen Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten gegenüber den Beschäftigten und stellt diese auch untereinander von der Haftung frei.

Pressekontakt
Christian Sprotte
Pressesprecher
Telefon 0221 3778-5521
Telefax 0221 3778-25521
Mobil 0175 260 73 90
E-Mail sprotte.christian@bgetem.de
Internet www.bgetem.de, Webcode 11364615

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