Stolpern, Rutschen, Stürzen

Kleine Ursachen mit fatalen Folgen

(06.10.2021) Ob in der Freizeit oder bei der Arbeit: Fast jeder ist schon einmal ausgerutscht oder hat sich "auf die Nase gelegt". Nicht immer sind die Folgen harmlos. Bei einem Arbeitsunfall kümmert sich die Berufsgenossenschaft um die medizinischen und finanziellen Folgen des Unfalls. Besser ist es, wenn der Unfall gar nicht erst geschieht. Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) zeigt in der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitung "impuls" wie Stopler-, Rutsch- und Sturzunfälle verhindert werden können.

Bild: R. Gino Santa Maria/stock.adobe.com
Bild: R. Gino Santa Maria/stock.adobe.com

2019 wurden knapp 170.000 meldepflichtige Arbeitsunfälle von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) erfasst, die auf Stolpern, Rutschen oder Stürzen zurückzuführen sind. Die Verletzten waren mindestens drei Tage arbeitsunfähig. Doch in einigen Fällen waren die Folgen noch dramatischer. Fast 3.000 Menschen erhielten in 2019 eine Unfallrente aufgrund eines schweren Stolper-, Rutsch- oder Sturzunfalls. Sieben dieser Unfälle endeten sogar tödlich. Vier davon geschahen auf ebenen Böden, Flächen und Verkehrsbereichen im Betrieb, weitere zwei auf Treppen.

Einfache Maßnahmen

Wie kann vorgebeugt werden? Mögliche Rutschgefahren sollten immer gekennzeichnet werden, denn oft ist die Gefahr mit bloßem Auge nicht erkennbar. Gerade nasse Böden sollten mit Warnschildern versehen werden - egal ob etwas ausgelaufen ist, feucht geputzt wird oder der Untergrund durch Schmutzeintrag rutschig geworden ist. Höhere Hygienestandards in Unternehmen in Coronazeiten führen vielfach zu häufigeren Reinigungen und damit zu vermehrten Rutschgefahren für die Mitarbeitenden.

In Werkstätten, in der Produktion oder beim Be- und Entladen stolpern, rutschen oder stürzen Beschäftigte am häufigsten. Typisch sind Knöchel-, Fuß- und Kniegelenksverletzungen, etwa Zerrungen oder Prellungen. Diese können schwerwiegende Folgen haben. Bei schlechtem Wetter ist besonders in Eingangsbereichen Vorsicht geboten. Einfache Vorsichtsmaßnahmen wie rutschfeste Schuhe tragen, Handläufe nutzen und Verkehrswege von Hindernissen freihalten, kann jeder ganz leicht befolgen.

Ordnung und Sauberkeit sind ebenso wichtig, um Stürze im Betrieb und im Haushalt zu verhindern. Stolperfallen wie herumliegendes Werkzeug oder Kabel sollten sofort beseitigt werden.

Der komplette Artikel ist in der aktuellen Ausgabe von impuls 05/2021 der BG ETEM nachzulesen. Die Broschüre der BG ETEM "Sicherer Auftritt - keine Chance dem Stolpern, Rutschen und Stürzen!" gibt unter www.bgetem.de und der Eingabe des Webcodes M18386579 acht hilfreiche Tipps.

Hintergrund BG ETEM
Die BG ETEM ist die gesetzliche Unfallversicherung für rund vier Millionen Beschäftigte in gut 200.000 Mitgliedsbetrieben. Sie kümmert sich um Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in den Mitgliedsbetrieben sowie um Rehabilitation und Entschädigung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Für ihre Mitgliedsunternehmen übernimmt die BG ETEM die Haftung für die gesundheitlichen Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten gegenüber den Beschäftigten und stellt diese auch untereinander von der Haftung frei.

Pressebild (die Verwendung dieses Bildes ist nur in Verbindung mit der Pressemitteilung und nicht zu anderen Zwecken gestattet.)

Pressekontakt
Christian Sprotte
Pressesprecher
Telefon 0221 3778-5521
Telefax 0221 3778-25521
Mobil 0175 260 73 90
E-Mail sprotte.christian@bgetem.de
Internet www.bgetem.de, Webcode 11364615

  • Webcode: 21712863
Diesen Beitrag teilen
Abo-Services: RSS-Feed, Newsletter

Sie interessieren sich für die Pressemitteilungen der BG ETEM?

Abonnieren Sie unseren News-Feed.

Oder melden Sie sich bei unserem Newsletter "etem" an.