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Heiße Oberflächen

Entlang der Wellpappenerzeugung besteht Verbrennungsgefahr an Dampfversorgungsleitungen und Dampf beheizten Maschinenoberflächen (z.B. Zylinder, Dampfkupplungen) und natürlich durch den Dampf selbst.

Um das Risiko einer Verbrennung zu reduzieren, müssen alle erreichbaren Oberflächen der Dampfversorgung bis zu einer Höhe von 2,7 m über der Standfläche mit geeignetem Material isoliert sein. Das gilt selbstverständlich sowohl für die Leitungen an der Maschine als auch für die bauseits zur Verfügung gestellte Versorgungsleitungen.

An allen Oberflächen, die eine Temperatur über 65°C aufweisen und verfahrensbedingt nicht isoliert bzw. mit einem Strahlenschutzgehäuse umbaut werden können oder für Wartungs-, Instandsetzungs- und Einrichtzwecken zugänglich sind, muss deutlich auf die Verbrennungsgefahr durch Hinweisschilder hingewiesen sein. Das betrifft insbesondere die Vorheizer, das Wellpappenaggregat und die Heiz- und Zugpartie.

Erhöhte Verbrennungsgefahr besteht auch beim routinemäßigen Wechsel (Ein- und Ausbau) von Riffelwalzenmodulen. Hier muss durch geeignete technische Maßnahmen (z.B. Rückschlagventile) ein gefährliches Ausströmen von Dampf unter Druck beim Lösen der Dampfkupplung verhindert sein. Außerdem muss eine Einrichtung vorhanden sein, mit der die Dampfzuführung abgesperrt und gleichzeitig der Dampf gefahrlos in den Arbeitsraum abgelassen werden kann. Die entsprechenden Ventile und Einrichtungen müssen deutlich gekennzeichnet sein. Auch hier muss durch ein Warnzeichen auf die Verbrennungsgefahr hingewiesen sein.

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