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Windenergie

Windenergieanlagen (WEA) wandeln die Energie des Windes in elektrische Energie um, die dann in Stromnetze eingespeist wird. Die mit Abstand am weitesten verbreitete Bauform ist die dreiblättrige WEA mit horizontaler Achse und Rotor auf der dem Wind zugewandten Seite. Das Maschinenhaus ist dabei auf einem Turm montiert und wird der Windrichtung aktiv nachgeführt.

Man unterscheidet zwischen an Land (Onshore) und auf dem offenen Meer (Offshore) betriebenen WEA, die nur mit Schiffen oder Hubschraubern erreichbar sind. Laut Bundesverband WindEnergie e. V. waren Ende des Jahres 2016 in Deutschland 27.270 WEA mit einer installierten Leistung von 45.911 MW Onshore in Betrieb. Offshore waren zum gleichen Zeitpunkt vor den deutschen Küsten 947 WEA in 16 Offshore-Windparks mit 4.108 MW installierter Leistung am Netz. Bei Arbeiten im Offshore-Bereich ist im Vergleich zum Onshore-Bereich generell von zusätzlichen Gefährdungen auszugehen, die besondere Schutzmaßnahmen erfordern.

Die BG-Information 657 "Windenergieanlagen" (zukünftig: DGUV Information 203-007) zeigt diejenigen Gefährdungen auf, die in der Windenergie als besonders bedeutend angesehen werden und beschreibt beispielhaft geeignete Schutzmaßnahmen bei Arbeiten in und an WEA. Sie bezieht sich dabei auf die Bauphase (Errichtung und Montage sowie Demontage und Rückbau) sowie die Betriebsphase (Betrieb und Instandhaltung). Sie soll bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung unterstützen.

Grundlegende Informationen zur Organisation des Arbeitsschutzes (Betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung, Gefährdungsbeurteilung, Unterweisung, Erste Hilfe organisieren, arbeitsmedizinische Vorsorge usw.) sind hier zu finden.

Informationen zur Organisation elektrotechnischer Arbeiten finden Sie hier.

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