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Geldleistungen

Damit ein Unfall nicht den Ruin bedeutet

Während der Arbeitsunfähigkeit sichern wir den Lebensunterhalt ab. Dazu zahlen wir nach dem Ende der Entgeltfortzahlung Verletztengeld. Dieses entspricht etwa 80 Prozent des letzten Bruttogehaltes (Obergrenze ist das Nettogehalt). Das Verletztengeld wird bei gesetzlich Krankenversicherten durch die jeweilige Krankenkasse ausgezahlt.

Bleiben gravierende Gesundheitsschäden zurück, wird eine Rente gezahlt. Die Höhe der Rente bemisst sich am Arbeitsentgelt und Arbeitseinkommen der letzten zwölf Monate vor dem Unfall (Jahresarbeitsverdienst) sowie am Grad der Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE). Beträgt die MdE 100 %, so wird die Vollrente ausgezahlt, die 2/3 des Jahresarbeitsverdienstes entspricht.

Beispiel: Ein Arbeitnehmer hat in den zwölf Monaten vor dem Unfall ein Einkommen von 30.000 Euro erzielt. Seine Erwerbsfähigkeit ist durch den Arbeitsunfall zu 20 Prozent gemindert (MdE 20 %). Die monatliche Rente der Berufsgenossenschaft beträgt 333,33 Euro.

Einkommen x Faktor Vollrente x MdE = Jahresrente

30.000 € x 2/3 x 20 % = 4.000 €

4.000 € / 12 Monate = 333,33 €/Monat

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