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Mechanische Gefährdungen

Werden schwere Lasten zu häufig und / oder in ungünstigen Körperhaltungen gehoben und getragen, kann dies zu Verschleißerscheinungen und Gesundheitsschäden wie beispielsweise Rückenbeschwerden und Bewegungsschmerzen führen. Diese Gesundheitsschäden im Zusammenhang mit Heben, Halten, Tragen, Ziehen oder Schieben von Lasten treten vorwiegend im Bereich des unteren Rückens auf. Halten diese über einen längeren Zeitraum an, können sich chronische  Beschwerden und Erkrankungen entwickeln.

Grundlegende Informationen zu Gefährdungen beim Heben und Tragen von Lasten sowie zu Fragen der Ergonomie sind in den Themen von A‑Z zu finden.

Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle gehören zu den häufigsten Unfallarten. Ihre Schwere wird oft unterschätzt.

Häufige Unfallursachen sind dabei u. a.:

  • Verunreinigungen, z. B. durch Wasser, Schlamm und Fett
  • Unebenheiten und Höhenunterschiede, z. B. bauliche Setzungen, Schwellen oder aus dem Boden herausragende Teile
  • Herumliegende Teile, z. B. Schläuche oder provisorisch verlegte Rohrleitungen
  • Ungeeignetes Schuhwerk

Verschmutzungen und Stolperstellen sind sofort zu beseitigen, schadhafter Bodenbelag ist auszubessern. Herumliegende Gegenstände sowie Kabel und Leitungen sind aus dem Verkehrsweg zu entfernen und ggf. verbleibende Stolperstellen zu kennzeichnen. Insbesondere müssen Verkehrswege und Arbeitsflächen trittsicher, nicht eingeengt und unverstellt sein. Weitere Schutzmaßnahmen umfassen die Verwendung von geeignetem Schuhwerk (Sicherheitsschuhe) sowie von rutschhemmenden Bodenbelägen.

Die Broschüre „Sicherer Auftritt ‑ keine Chance dem Stolpern, Rutschen und Stürzen!“ (T031) der BG ETEM gibt weitere Hinweise zur Verhinderung von Stolper-, Rutsch- und Sturzunfällen.

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