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Stolpern, Rutschen und Stürzen

Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle gehören zu den häufigsten Unfallarten. Ihre Schwere wird oft unterschätzt.

Häufige Unfallursachen sind dabei u. a.:

  • Verunreinigungen, z. B. durch Wasser oder Schlamm
  • Unebenheiten und Höhenunterschiede, z. B. bauliche Setzungen, Schwellen, aus dem Boden herausragende Teile, Schachtabdeckungen oder Gitterroste
  • Herumliegende Teile, z. B. Schläuche oder provisorisch verlegte Rohrleitungen
  • Ungeeignetes Schuhwerk

Als Schutzmaßnahmen sind Verschmutzungen und Stolperstellen sofort zu beseitigen bzw. schadhafter Bodenbelag auszubessern. Herumliegende Gegenstände sowie Kabel und Leitungen sind aus dem Laufbereich zu entfernen und ggf. verbleibende Stolperstellen zu kennzeichnen. Insbesondere müssen Verkehrswege und Arbeitsflächen trittsicher, nicht eingeengt und unverstellt sein. Weitere Schutzmaßnahmen umfassen die Verwendung von geeignetem Schuhwerk (Arbeits-, Schutz- oder Sicherheitsschuhe) sowie von rutschhemmenden Bodenbelägen.

Die Broschüre "Sicherer Auftritt - keine Chance dem Stolpern, Rutschen und Stürzen!" der BG ETEM gibt allgemeine Hinweise zur Verhinderung von Stolper-, Rutsch- und Sturzunfällen. Die DGUV Regel 108-003 "Fußböden in Arbeitsräumen und Arbeitsbereichen mit Rutschgefahr" (bisher: BGR 181) bietet u. a. Hilfestellung bei der Auswahl geeigneter Bodenbeläge und der Gestaltung von Fußböden in Arbeitsbereichen, in denen eine Gefahr des Ausrutschens besteht.

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