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Druck- und Versanddienstleistungen Südwest GmbH

Körperliche Belastung durch Aus- und Einbauhilfe für Farbkästen reduziert

Gebäude der Druck- und Versanddienstleistungen Südwest GmbH
Gebäude der Druck- und Versanddienstleistungen Südwest GmbH
Druck und Weiterverarbeitung von Zeitungen, Beilagen, etc.
Flomersheimer Straße 2-4
111 Mitarbeiter

An der Zeitungsrotation müssen an den Drucktürmen die gefüllten Farbwannen für Schwarzfarbe aus- und eingebaut werden. Die bis zu 40 kg schweren Farbwannen wurden bisher von zwei Personen in einer sehr tiefen und weit nach vorne gestreckten Körperhaltung unter ungünstigen ergonomischen Bedingungen aus- und eingebaut.

Aus- und Einbauhilfe für Farbkästen
Aus- und Einbauhilfe für Farbkästen

Die Maschine verfügt über 6 Drucktürme mit jeweils Schön- und Widerdruck und damit über 12 Schwarz-Druckwerke. Die Farbkästen werden in unregelmäßigen Zeitabständen in unterschiedlicher Anzahl aus- bzw. wieder eingebaut; durchschnittlich wird etwa eine Farbwanne pro Woche gewechselt. Bisher konnte nur die Hälfte der Mitarbeiter diese Tätigkeit verrichten, Mitarbeitern mit nur leichten Beeinträchtigungen am Bewegungsapparat konnte diese Tätigkeit nicht zugemutet werden.

Durch den Einsatz eines Gleitschienenpaares ist das Aus- und Einbauen der Farbkästen jetzt mit weniger Kraftaufwand und geringerem Gesundheitsrisiko möglich.
Gleitschienenpaar

An der Rotation sind 17 Mitarbeiter beschäftigt. Durch den Einsatz eines Gleitschienenpaares ist das Aus- und Einbauen der Farbkästen jetzt mit weniger Kraftaufwand und geringerem Gesundheitsrisiko möglich. Die Schienen werden einfach ohne Verschraubung durch eine Nut kippsicher angebracht. Der Kreis der Mitarbeiter, die diese Tätigkeit jetzt ausüben können, hat sich erweitert.

Bei der Konstruktion der Gleitschienen wurden die Gegebenheiten, insbesondere die vorhanden U-Träger einbezogen, so dass keine weiteren Umbauten erforderlich waren. Die Idee hatte der Schichtleiter, die Umsetzung und Anfertigung der beiden Gleitschienenpaare erfolgte durch die hauseigene Werkstatt.

Fazit:
Mit einer sehr einfachen und kostengünstigen Maßnahme konnte eine vorhandene Gesundheitsgefahr für den Bewegungsapparat verringert werden; damit ist ein Nutzen für etwa 15 % der Mitarbeiter erzielt worden.

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