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Beteiligung

Die Einbindung Beschäftigter in betriebliche Entscheidungen ist für alle Beteiligten gewinnbringend: Erstens sind Beschäftigte auf der operativen Ebene die besten Fachleute - ihr Wissen nutzt dem Unternehmen. Zweitens motiviert und stärkt es Beschäftigte, wenn ihre Meinung wertschätzend erfragt und berücksichtigt wird. Drittens haben gemeinsam getroffene Entscheidungen die beste Chance, verwirklicht zu werden. Auch die betrieblichen Interessenvertretungen sind hierbei wichtige Partner und Multiplikatoren.

Gefährdungsbeurteilung
Gute Beteiligungsmöglichkeiten bietet die Gefährdungsbeurteilung, die gesetzlich vorgeschrieben für alle Arbeitsplätze zu erstellen ist. Wer die jeweiligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einbezieht, um Gefährdungen zu ermitteln und Schutzmaßnahmen abzuleiten, bekommt praxistaugliche Lösungen.

Wie eine Gefährdungsbeurteilung - auch unter Berücksichtigung psychischer Belastungen wie im Arbeitsschutzgesetz gefordert - beteiligungsorientiert und rechtssicher gelingt, erklärt ein kurzer Film.

Verbesserungsvorschläge
Um gemeinsam Verbesserungen zu erzielen, bietet sich ein Vorschlagswesen an: Eine zentral im Betrieb platzierte Tafel, ein Briefkasten oder eine App laden Beschäftige ein, Ideen einzureichen. Wichtig ist es, eine zeitnahe und wertschätzende Rückmeldung zu organisieren.

Einkauf von persönlicher Schutzausrüstung
Bei der Auswahl von persönlicher Schutzausrüstung sollten Beschäftigte beteiligt werden. Das erhöht die Akzeptanz.

Ideentreffen
Ein effektives Instrument, um gemeinsam Ideen zu entwickeln, ist der Ideentreff: eine praktische Hilfestellung für kleine Betriebe, um die Ideen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stärker einzubinden. Kernstück sind regelmäßige, nach einem festgelegten Muster ablaufende Mitarbeiterbesprechungen.

Detaillierte Informationen zu Ideentreffen finden Sie in der Broschüre DGUV Information 206-007 "So geht's mit Ideen-Treffen".

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